Die Daten zu arbeitsbedingten Belastungen und Risiken zeigen deutliche Geschlechterunterschiede, insbesondere bei psychischen Belastungen. Die sozialen Geschlechterrollen von Frauen und Männern sind in vielen Aspekten relevant. Dennoch gibt es einen erheblichen blinden Fleck für Genderfragen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Fehleinschätzungen bezüglich 'Männerarbeit' und 'Frauenarbeit' halten sich hartnäckig. Eine geschlechtersensible Agenda ist notwendig, um Guter Arbeit für alle Beschäftigten, einschließlich Erzieherinnen und Bauarbeitern, Realität werden zu lassen, unabhängig von Hierarchieebenen oder Beschäftigungsverhältnissen. Ein solcher Ansatz verbindet sich mit dem demografischen Wandel – Alter und Diversity – und ermöglicht bessere Analysen arbeitsbedingter Risiken sowie effektivere Strategien zur Risikoprävention und Gesundheitsförderung. Die Autorinnen und Autoren präsentieren aktuelle Datenanalysen, neue Projekte und Initiativen aus der Praxis sowie innovative Ansätze von Gewerkschaften und Gleichstellungsbeauftragten. Es wird aufgezeigt, was in der Politik und bei Institutionen bereits erreicht wurde, wo Hürden bestehen und wie die Perspektive für die Zukunft gestaltet werden kann.
Marianne Weg Reihenfolge der Bücher





- 2014
- 2009
Handlungsanleitung für die Umsetzung der REACH-Verordnung im Arbeitsschutz
- 24 Seiten
- 1 Lesestunde
Umsetzung der REACH-Verordnung im Arbeitsschutz. Bennenung der durch die REACH-Verordnung berührten Arbeitsschutzaufgaben