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Am Vorabend des 8. April 1940, dem Tag der deutschen Invasion in Norwegen, erkennt Sigrid Undset, dass sie das Land verlassen muss, als die norwegische Armee schließlich kapituliert und die Regierung nach London flieht. Sie begibt sich auf eine gefährliche Flucht über schneebedeckte Berge und Schleichwege nach Schweden, wo sie vorerst in Sicherheit ist. In Stockholm möchte sie aktiv werden, doch ihr Sohn Hans, der noch in Norwegen ist, hält sie zurück, da die Nazis Geiseln nehmen und Angehörige zur Kooperation zwingen. Obwohl Schweden neutral ist, sind die führenden Kreise stark pro-deutsch eingestellt. Ihre Reise führt sie weiter nach Moskau, wo sie mit einem Kulturschock konfrontiert wird: prächtige Fassaden und Neubauten stehen im Kontrast zu Verfall und Armut. Viele ihrer Bekannten sind verschwunden, und es wird ihr geraten, deren Namen nicht zu erwähnen. Nach viel Lauferei nimmt sie die Transsibirische Eisenbahn nach Wladiwostok und reist von dort mit einem Dampfer nach Japan, wo sie eine alte Kultur und bessere Lebensbedingungen vorfindet, jedoch auch die schlechte Behandlung von Frauen. Schließlich erreicht sie ein Schiff in die USA, ein Land mit einer hoffnungsvollen Zukunft. Die Frage, ob es etwas im deutschen Wesen gibt, das Diktaturen begünstigt, beschäftigt sie, besonders nachdem ihr ältester Sohn Anders im Krieg gefallen ist. Eine spannende und informative Lektüre, die viele unbekannte Aspekte beleuchtet.
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Rückkehr in die Zukunft, Sigrid Undset
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2023
- Einband
- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Rückkehr in die Zukunft
- Untertitel
- Autobiographische Erzählung
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Sigrid Undset
- Erscheinungsdatum
- 2023
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 280
- ISBN10
- 3520629011
- ISBN13
- 9783520629012
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Historisches Thema
- Beschreibung
- Am Vorabend des 8. April 1940, dem Tag der deutschen Invasion in Norwegen, erkennt Sigrid Undset, dass sie das Land verlassen muss, als die norwegische Armee schließlich kapituliert und die Regierung nach London flieht. Sie begibt sich auf eine gefährliche Flucht über schneebedeckte Berge und Schleichwege nach Schweden, wo sie vorerst in Sicherheit ist. In Stockholm möchte sie aktiv werden, doch ihr Sohn Hans, der noch in Norwegen ist, hält sie zurück, da die Nazis Geiseln nehmen und Angehörige zur Kooperation zwingen. Obwohl Schweden neutral ist, sind die führenden Kreise stark pro-deutsch eingestellt. Ihre Reise führt sie weiter nach Moskau, wo sie mit einem Kulturschock konfrontiert wird: prächtige Fassaden und Neubauten stehen im Kontrast zu Verfall und Armut. Viele ihrer Bekannten sind verschwunden, und es wird ihr geraten, deren Namen nicht zu erwähnen. Nach viel Lauferei nimmt sie die Transsibirische Eisenbahn nach Wladiwostok und reist von dort mit einem Dampfer nach Japan, wo sie eine alte Kultur und bessere Lebensbedingungen vorfindet, jedoch auch die schlechte Behandlung von Frauen. Schließlich erreicht sie ein Schiff in die USA, ein Land mit einer hoffnungsvollen Zukunft. Die Frage, ob es etwas im deutschen Wesen gibt, das Diktaturen begünstigt, beschäftigt sie, besonders nachdem ihr ältester Sohn Anders im Krieg gefallen ist. Eine spannende und informative Lektüre, die viele unbekannte Aspekte beleuchtet.


