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Historischer Atlas von Bayern - F 36: Kissingen

Stadt und Altlandkreis

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  • 588 Seiten
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Der Band beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Altlandkreises Kissingen bis zur Gebietsreform 1972. Im frühen Mittelalter war das Kloster Fulda in und um Kissingen sowie Münnerstadt bedeutend, insbesondere durch die Salzproduktion. Die Grafen im Saalegau, Vorfahren der mächtigen Markgrafen von Schweinfurt, waren wichtige weltliche Konkurrenten. Im 12. Jahrhundert gelang den Grafen von Henneberg die Allodialisierung des fuldischen Besitzes, was ihre Stellung durch den Ausbau von Ebenhausen, Kissingen und Münnerstadt festigte. Ihr Hauptkonkurrent um die Landesherrschaft war das Hochstift Würzburg, das durch Teilungen im gräflichen Haus Henneberg sukzessive Teile der hennebergischen Herrschaften erwarb. Mit dem Erlöschen des Geschlechts 1583 traten verschiedene wettinische Linien dessen Erbe an. In Maßbach blieben die Wettiner bis nach der Säkularisation 1802/03 begütert. 1803 und 1814 kam der gesamte Untersuchungsraum an das Königreich Bayern. Für jeden Ort des alten Landkreises Kissingen werden in zwei Statistiken (um 1600 und um 1800) die Herrschaftsträger mit ihren Rechten und Besitzungen aufgelistet. Ein abschließendes Kapitel behandelt die Verwaltungsstrukturen des 19. und 20. Jahrhunderts. Zwei großformatige Karten veranschaulichen die Ergebnisse und bieten ein verlässliches Nachschlagewerk für die vergleichende Landesgeschichte und Heimatforscher.

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Historischer Atlas von Bayern - F 36: Kissingen, Heinrich Wagner

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Erscheinungsdatum
2009,
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Titel
Historischer Atlas von Bayern - F 36: Kissingen
Untertitel
Stadt und Altlandkreis
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heinrich Wagner
Seitenzahl
588
ISBN10
376966857X
ISBN13
9783769668575
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Der Band beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Altlandkreises Kissingen bis zur Gebietsreform 1972. Im frühen Mittelalter war das Kloster Fulda in und um Kissingen sowie Münnerstadt bedeutend, insbesondere durch die Salzproduktion. Die Grafen im Saalegau, Vorfahren der mächtigen Markgrafen von Schweinfurt, waren wichtige weltliche Konkurrenten. Im 12. Jahrhundert gelang den Grafen von Henneberg die Allodialisierung des fuldischen Besitzes, was ihre Stellung durch den Ausbau von Ebenhausen, Kissingen und Münnerstadt festigte. Ihr Hauptkonkurrent um die Landesherrschaft war das Hochstift Würzburg, das durch Teilungen im gräflichen Haus Henneberg sukzessive Teile der hennebergischen Herrschaften erwarb. Mit dem Erlöschen des Geschlechts 1583 traten verschiedene wettinische Linien dessen Erbe an. In Maßbach blieben die Wettiner bis nach der Säkularisation 1802/03 begütert. 1803 und 1814 kam der gesamte Untersuchungsraum an das Königreich Bayern. Für jeden Ort des alten Landkreises Kissingen werden in zwei Statistiken (um 1600 und um 1800) die Herrschaftsträger mit ihren Rechten und Besitzungen aufgelistet. Ein abschließendes Kapitel behandelt die Verwaltungsstrukturen des 19. und 20. Jahrhunderts. Zwei großformatige Karten veranschaulichen die Ergebnisse und bieten ein verlässliches Nachschlagewerk für die vergleichende Landesgeschichte und Heimatforscher.