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Trauer auf attischen Grabreliefs

Frauendarstellungen zwischen Ideal und Wirklichkeit

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  • 188 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Weit sichtbar waren sie im klassischen Athen aufgestellt: lebensnahe Bilder von Frauen auf Grabreliefs, die uns noch heute auf ganz unmittelbare Weise ansprechen. Natascha Sojc stellt nun erstmals die ikonografische Untersuchung der Reliefs in einen kulturhistorischen Kontext. Die attischen Grabreliefs klassischer Zeit bilden mit ihren über tausend erhaltenen Exemplaren eine umfangreiche und homogene Gruppe von Zeugnissen zur antiken Lebenswelt. Ihre bisherige Interpretation geht von griechischen Jenseitsvorstellungen aus oder verweist auf den familiären Status der Hinterbliebenen. Dadurch können aber die auffälligen Brüche und Paradoxien in Ikonografie und Motivwahl der Grabreliefs nicht verständlich gemacht werden. In einer spannenden und aufschlussreichen Bildanalyse zeigt Natascha Sojc den Zusammenhang zwischen einzelnen Gesten und Handlungen der weiblichen Dargestellten auf und rekonstruiert die beim antiken Betrachter ausgelösten Erinnerungsvorgänge, gesellschaftlichen Wertungen und individuellen Emotionen. Ein vergleichender Blick auf die Handhabung von Idealen im Roman des 18. Jhs. und die in Bildern einer aktuellen Modezeitschrift vorgetragene Trauerarbeit versucht zu klären, weshalb auch uns heute noch die attischen Grabreliefs unmittelbar berühren.

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Trauer auf attischen Grabreliefs, Natascha Sojc

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
Einband
(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Trauer auf attischen Grabreliefs
Untertitel
Frauendarstellungen zwischen Ideal und Wirklichkeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Natascha Sojc
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
Seitenzahl
188
ISBN10
3496027819
ISBN13
9783496027812
Reihe
Beschreibung
Weit sichtbar waren sie im klassischen Athen aufgestellt: lebensnahe Bilder von Frauen auf Grabreliefs, die uns noch heute auf ganz unmittelbare Weise ansprechen. Natascha Sojc stellt nun erstmals die ikonografische Untersuchung der Reliefs in einen kulturhistorischen Kontext. Die attischen Grabreliefs klassischer Zeit bilden mit ihren über tausend erhaltenen Exemplaren eine umfangreiche und homogene Gruppe von Zeugnissen zur antiken Lebenswelt. Ihre bisherige Interpretation geht von griechischen Jenseitsvorstellungen aus oder verweist auf den familiären Status der Hinterbliebenen. Dadurch können aber die auffälligen Brüche und Paradoxien in Ikonografie und Motivwahl der Grabreliefs nicht verständlich gemacht werden. In einer spannenden und aufschlussreichen Bildanalyse zeigt Natascha Sojc den Zusammenhang zwischen einzelnen Gesten und Handlungen der weiblichen Dargestellten auf und rekonstruiert die beim antiken Betrachter ausgelösten Erinnerungsvorgänge, gesellschaftlichen Wertungen und individuellen Emotionen. Ein vergleichender Blick auf die Handhabung von Idealen im Roman des 18. Jhs. und die in Bildern einer aktuellen Modezeitschrift vorgetragene Trauerarbeit versucht zu klären, weshalb auch uns heute noch die attischen Grabreliefs unmittelbar berühren.