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Die Bleibe

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  • 144 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Im Januar 1945 muss die sechsjährige Charlotte mit ihren Eltern und Geschwistern aus dem damaligen Bromberg (Westpreußen) vor der herannahenden Front flüchten. Über Rügen, wo die russische Armee die Flüchtlinge einholt, und Buer bei Melle folgt die Familie dem langen Weg bis zum äußersten Westen Deutschlands, nach Neuringe und schließlich Nordhorn an der holländischen Grenze. Lebensgefährliche Situationen, kindlich fröhliche Momente auf dem Lande und traurige Ereignisse reihen sich aneinander, als gehörten sie nicht zusammen. Fünf Jahre dauert die Odyssee, fünf Jahre, in denen die Familie wohl zahlreiche Unterkünfte findet, aber keine Bleibe. Die Memoiren von Charlotte Holz sind beklemmend offen und lassen erahnen, was Flüchtlinge – damals wie heute – durchmachen, wenn sie aus politischen, religiösen, rassischen oder sonstigen Gründen den Heimatboden unter den Füßen verlieren und zum Spielball der von Menschen gemachten Katastrophen werden.

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Die Bleibe, Charlotte Holz

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
Einband
(Paperback),
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Titel
Die Bleibe
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Charlotte Holz
Verlag
Frieling
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
144
ISBN10
3828026087
ISBN13
9783828026087
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Im Januar 1945 muss die sechsjährige Charlotte mit ihren Eltern und Geschwistern aus dem damaligen Bromberg (Westpreußen) vor der herannahenden Front flüchten. Über Rügen, wo die russische Armee die Flüchtlinge einholt, und Buer bei Melle folgt die Familie dem langen Weg bis zum äußersten Westen Deutschlands, nach Neuringe und schließlich Nordhorn an der holländischen Grenze. Lebensgefährliche Situationen, kindlich fröhliche Momente auf dem Lande und traurige Ereignisse reihen sich aneinander, als gehörten sie nicht zusammen. Fünf Jahre dauert die Odyssee, fünf Jahre, in denen die Familie wohl zahlreiche Unterkünfte findet, aber keine Bleibe. Die Memoiren von Charlotte Holz sind beklemmend offen und lassen erahnen, was Flüchtlinge – damals wie heute – durchmachen, wenn sie aus politischen, religiösen, rassischen oder sonstigen Gründen den Heimatboden unter den Füßen verlieren und zum Spielball der von Menschen gemachten Katastrophen werden.