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"Ein Volk, ein Reich, ein Führer"

Die deutsche Gesellschaft im Dritten Reich

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„Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ – als im März 1938 die Kampagne für den „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich auf Hochtouren lief, war dieser Dreiklang auf den Plätzen und Märkten immer wieder zu vernehmen. Er verknüpfte die Hoffnung auf soziale Harmonie mit der Sehnsucht nach nationaler Stärke und ließ gleichzeitig deutlich werden, dass hinter dem schönen Schein der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft die brutale Ausgrenzung all derjenigen lauerte, die nicht dazugehören konnten oder wollten. Rassistische Ungleichheit, so zeigt dieser beeindruckende Überblick, war das Strukturprinzip der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich, immer weiter entgrenzte staatliche Gewalt war die zentrale Säule der neuen politischen Ordnung, und ein radikaler Antisemitismus war der Treibstoff, der die gesamte Maschine antrieb. Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seine Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte.

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"Ein Volk, ein Reich, ein Führer", Dietmar Süß

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Paperback)
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Titel
"Ein Volk, ein Reich, ein Führer"
Untertitel
Die deutsche Gesellschaft im Dritten Reich
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dietmar Süß
Verlag
C.H. Beck
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
303
ISBN10
340667903X
ISBN13
9783406679032
Reihe
Beschreibung
„Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ – als im März 1938 die Kampagne für den „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich auf Hochtouren lief, war dieser Dreiklang auf den Plätzen und Märkten immer wieder zu vernehmen. Er verknüpfte die Hoffnung auf soziale Harmonie mit der Sehnsucht nach nationaler Stärke und ließ gleichzeitig deutlich werden, dass hinter dem schönen Schein der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft die brutale Ausgrenzung all derjenigen lauerte, die nicht dazugehören konnten oder wollten. Rassistische Ungleichheit, so zeigt dieser beeindruckende Überblick, war das Strukturprinzip der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich, immer weiter entgrenzte staatliche Gewalt war die zentrale Säule der neuen politischen Ordnung, und ein radikaler Antisemitismus war der Treibstoff, der die gesamte Maschine antrieb. Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seine Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte.