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Die Sprache des Rechts

Argumentieren, Begründen und Entscheiden im Diskurs des Rechts

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    • 622 Seiten
    • 22 Lesestunden

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    Das juristische Alltagsverständnis von der Aufgabe der Gesetzesanwendung ist nach wie vor geprägt von der rechtspositivistischen Vorstellung, es gelte nur, das Recht, das in den Rechtstexten enthalten sei, aus diesen herauszupräparieren, da dort die Entscheidung jedes einzelnen Rechtsfalls im Prinzip bereits vorweggenommen sei. Durch 'richtige' Auslegung 'finde' man das richtige Recht und könne es dann 'anwenden'. Kritik an dieser Vorstellung vom bloßen Auffinden und Anwenden des Rechts erfolgte erstmals in den fünfziger Jahren, als man sich auf die klassische Rhetorik als eine Argumentationstheorie zurückbesann, mit der sich präziser als mit traditioneller Semantik oder Logik begreifen lässt, was vor sich geht, wenn Juristen Entscheidungen fällen. Die Beiträge des Bandes untersuchen die pragmatische Seite der juristischen Argumentation, z. B. den Aufbau einer Gerichtsrede oder bestimmte persuasive Techniken, mit dem Instrumentarium der modernen Kommunikations- und Sprechakttheorie. Pluspunkte: Die Bände vervollständigen das dreibändige Kompendium zur modernen Rechtslinguistik Fundierte Analysen zu den kommunikations- und medientheoretischen Aspekten der Rechtsvermittlung und -auslegung Grundlegende Studien zum Verhältnis von Sprache und Recht aus pragmatischer und soziolinguistischer Perspektive Wegweisende Ergebnisbände eines groß angelegten Projekts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

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    Die Sprache des Rechts,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    2005
    Einband
    (Hardcover)
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    Titel
    Die Sprache des Rechts
    Untertitel
    Argumentieren, Begründen und Entscheiden im Diskurs des Rechts
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Erscheinungsdatum
    2005
    Einband
    Hardcover
    Seitenzahl
    622
    ISBN10
    3110183986
    ISBN13
    9783110183986
    Reihe
    Beschreibung
    Das juristische Alltagsverständnis von der Aufgabe der Gesetzesanwendung ist nach wie vor geprägt von der rechtspositivistischen Vorstellung, es gelte nur, das Recht, das in den Rechtstexten enthalten sei, aus diesen herauszupräparieren, da dort die Entscheidung jedes einzelnen Rechtsfalls im Prinzip bereits vorweggenommen sei. Durch 'richtige' Auslegung 'finde' man das richtige Recht und könne es dann 'anwenden'. Kritik an dieser Vorstellung vom bloßen Auffinden und Anwenden des Rechts erfolgte erstmals in den fünfziger Jahren, als man sich auf die klassische Rhetorik als eine Argumentationstheorie zurückbesann, mit der sich präziser als mit traditioneller Semantik oder Logik begreifen lässt, was vor sich geht, wenn Juristen Entscheidungen fällen. Die Beiträge des Bandes untersuchen die pragmatische Seite der juristischen Argumentation, z. B. den Aufbau einer Gerichtsrede oder bestimmte persuasive Techniken, mit dem Instrumentarium der modernen Kommunikations- und Sprechakttheorie. Pluspunkte: Die Bände vervollständigen das dreibändige Kompendium zur modernen Rechtslinguistik Fundierte Analysen zu den kommunikations- und medientheoretischen Aspekten der Rechtsvermittlung und -auslegung Grundlegende Studien zum Verhältnis von Sprache und Recht aus pragmatischer und soziolinguistischer Perspektive Wegweisende Ergebnisbände eines groß angelegten Projekts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften