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Der 39. Band der Kleinen Reihe behandelt die Themen Recht und Gerechtigkeit durch Original-Zitate von Friedrich Schiller. Trotz seines kurzen Studiums der Rechtswissenschaften an der herzoglichen Carlsschule, setzte sich Schiller intensiver mit diesen Fragen auseinander als der ausgebildete Jurist Goethe. Seine Dramen, von den frühen „Räubern“ bis zum späten „Wilhelm Tell“, thematisieren die bestehende Rechtsordnung, die Legitimation von Fürstenherrschaft sowie den Widerstand und die Rolle von Richtern. Schillers Gedanken zu Menschenrechten und individueller Würde sind bis heute von Bedeutung. Das Buch richtet sich an Juristen und Leser mit gesundem Menschenverstand, die Schillers prägnante Sprache schätzen. Auszüge verdeutlichen seine Ansichten: Über Ehe sagt er, dass Ringe Ehen bilden, und zu Eigentum bemerkt er, dass der Mensch etwas Eigenes braucht, um nicht in Verzweiflung zu geraten. Zu Einzelfallgesetzen äußert er, dass ein gezielt gegen ihn gerichtetes Gesetz ihn verderben könnte. In Bezug auf Europa beschreibt er einen Frieden, der durch ständige Kriege bewacht wird, und die Dynamik der europäischen Staaten als eine große Familie, die sich zwar anfeinden, aber nicht zerfleischen sollte. Der Herausgeber Dr. Marius Breucker, ein in Stuttgart lebender Rechtsanwalt, hat Zitate Schillers gesammelt, die die Verbindung von Pflicht und Neigung auf anschauliche Weise darstellen.
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Die Kleine Reihe - 39: Schiller für Juristen, Dr. Marius Breucker
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Einband
- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 5,09
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Die Kleine Reihe - 39: Schiller für Juristen
- Untertitel
- Zitate für und wider Recht und Gerechtigkeit
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Dr. Marius Breucker
- Verlag
- Scribo-Verl.
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 100
- ISBN10
- 3937310762
- ISBN13
- 9783937310763
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Rechtsthematik, Serie, Zitate und Sprichwörter, Aphorismen
- Beschreibung
- Der 39. Band der Kleinen Reihe behandelt die Themen Recht und Gerechtigkeit durch Original-Zitate von Friedrich Schiller. Trotz seines kurzen Studiums der Rechtswissenschaften an der herzoglichen Carlsschule, setzte sich Schiller intensiver mit diesen Fragen auseinander als der ausgebildete Jurist Goethe. Seine Dramen, von den frühen „Räubern“ bis zum späten „Wilhelm Tell“, thematisieren die bestehende Rechtsordnung, die Legitimation von Fürstenherrschaft sowie den Widerstand und die Rolle von Richtern. Schillers Gedanken zu Menschenrechten und individueller Würde sind bis heute von Bedeutung. Das Buch richtet sich an Juristen und Leser mit gesundem Menschenverstand, die Schillers prägnante Sprache schätzen. Auszüge verdeutlichen seine Ansichten: Über Ehe sagt er, dass Ringe Ehen bilden, und zu Eigentum bemerkt er, dass der Mensch etwas Eigenes braucht, um nicht in Verzweiflung zu geraten. Zu Einzelfallgesetzen äußert er, dass ein gezielt gegen ihn gerichtetes Gesetz ihn verderben könnte. In Bezug auf Europa beschreibt er einen Frieden, der durch ständige Kriege bewacht wird, und die Dynamik der europäischen Staaten als eine große Familie, die sich zwar anfeinden, aber nicht zerfleischen sollte. Der Herausgeber Dr. Marius Breucker, ein in Stuttgart lebender Rechtsanwalt, hat Zitate Schillers gesammelt, die die Verbindung von Pflicht und Neigung auf anschauliche Weise darstellen.


