Bookbot

Calderón in deutschen und niederen Landen

Eine dreihundertjährige Rezeptionsgeschichte

Parameter

  • 500 Seiten
  • 18 Lesestunden

Mehr zum Buch

Der Dichter Pedro Calderón zählt mit El Greco, Velázquez und Cervantes zu den Meistern des Spanischen Goldenen Zeitalters, dessen Glanz die hispanische Kultur zum künstlerischen Leitstern weltweit machte. Doch in keinem Land außerhalb Spaniens wurde dem Verfasser philosophiefreudiger Dramen so viel Aufmerksamkeit zuteil wie in Deutschland, wo er neben Molière zum meistgespielten Autor avancierte. In seiner großen Untersuchung fächert Henry W. Sullivan zum ersten Mal die breite Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von Calderóns Theater in Deutschland und den Niederlanden auf. Nicht nur auf die Werke von Lessing über Schopenhauer bis Wagner, sondern auch auf Musik, Kulturpolitik und ideologische Propaganda hatte er entscheidenden Einfl uss. Dabei galt Calderón hierzulande immer auch als exotischer, mal verfemter, mal gefeierter Repräsentant einer romantisch-theokratischen Tradition, die nach der Glaubensspaltung im Dreißigjährigen Krieg verloren schien. So zeigt sich Calderón nicht nur als spanischer, sondern als europäischer Dichter und Botschafter zwischen Süden und Norden.

Buchkauf

Calderón in deutschen und niederen Landen, Henry W. Sullivan

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
€ 8,39

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Calderón in deutschen und niederen Landen
Untertitel
Eine dreihundertjährige Rezeptionsgeschichte
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
500
ISBN10
3957571677
ISBN13
9783957571670
Reihe
Beschreibung
Der Dichter Pedro Calderón zählt mit El Greco, Velázquez und Cervantes zu den Meistern des Spanischen Goldenen Zeitalters, dessen Glanz die hispanische Kultur zum künstlerischen Leitstern weltweit machte. Doch in keinem Land außerhalb Spaniens wurde dem Verfasser philosophiefreudiger Dramen so viel Aufmerksamkeit zuteil wie in Deutschland, wo er neben Molière zum meistgespielten Autor avancierte. In seiner großen Untersuchung fächert Henry W. Sullivan zum ersten Mal die breite Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von Calderóns Theater in Deutschland und den Niederlanden auf. Nicht nur auf die Werke von Lessing über Schopenhauer bis Wagner, sondern auch auf Musik, Kulturpolitik und ideologische Propaganda hatte er entscheidenden Einfl uss. Dabei galt Calderón hierzulande immer auch als exotischer, mal verfemter, mal gefeierter Repräsentant einer romantisch-theokratischen Tradition, die nach der Glaubensspaltung im Dreißigjährigen Krieg verloren schien. So zeigt sich Calderón nicht nur als spanischer, sondern als europäischer Dichter und Botschafter zwischen Süden und Norden.