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Die Tafel schreibt

Gedichte

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  • 127 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Die hier vorliegenden 91 Gedichte sind Ergebnis mehrmaliger Komprimierung und Überschreibung von rund 1.400 Gedichten, die Hansjörg Zauner im kreativen Reflex auf eine feinsinnige Interpretation seines Gedichts „die tafel schreibt“ durch Franz Josef Czernin verfasste. Wie jenes Gedicht sind diese allesamt streng in 16 Zeilen gehalten und auf mannigfaltige Art – lexikalisch oder rhythmisch-syntaktisch – untereinander verschränkt, freilich ohne jede Tendenz zur metaphorischen Sinnstiftung. Vielmehr sind Zauners Gedichte schillernd lapidare Wortkompositionen, die aus dem System herkömmlicher Begrifflichkeit abgelöst, aus der alltäglichen Sprachwelt gefallen zu sein scheinen. Wörter, die andernorts nicht in Berührung kommen, ballen sich hier zu absonderlichen Verbindungen zusammen, die erwartbaren Verhältnisse zwischen Mittel und Zweck, Ursache und Wirkung verkehren sich. Solcherart choreographiert Zauners Lyrik jene weltschöpferischen Bemühungen des Dichtens selbst, die sich zwischen Freiheitsdrang und dem Bewusstsein um deren Ausweglosigkeit (angesichts der endlosen Folge aufeinander übertragbarer Beziehungen) vollzieht.

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Die Tafel schreibt, Hansjörg Zauner

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
Einband
(Paperback)
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Titel
Die Tafel schreibt
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hansjörg Zauner
Verlag
Ritter
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
127
ISBN10
3854154828
ISBN13
9783854154822
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Die hier vorliegenden 91 Gedichte sind Ergebnis mehrmaliger Komprimierung und Überschreibung von rund 1.400 Gedichten, die Hansjörg Zauner im kreativen Reflex auf eine feinsinnige Interpretation seines Gedichts „die tafel schreibt“ durch Franz Josef Czernin verfasste. Wie jenes Gedicht sind diese allesamt streng in 16 Zeilen gehalten und auf mannigfaltige Art – lexikalisch oder rhythmisch-syntaktisch – untereinander verschränkt, freilich ohne jede Tendenz zur metaphorischen Sinnstiftung. Vielmehr sind Zauners Gedichte schillernd lapidare Wortkompositionen, die aus dem System herkömmlicher Begrifflichkeit abgelöst, aus der alltäglichen Sprachwelt gefallen zu sein scheinen. Wörter, die andernorts nicht in Berührung kommen, ballen sich hier zu absonderlichen Verbindungen zusammen, die erwartbaren Verhältnisse zwischen Mittel und Zweck, Ursache und Wirkung verkehren sich. Solcherart choreographiert Zauners Lyrik jene weltschöpferischen Bemühungen des Dichtens selbst, die sich zwischen Freiheitsdrang und dem Bewusstsein um deren Ausweglosigkeit (angesichts der endlosen Folge aufeinander übertragbarer Beziehungen) vollzieht.