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Visibilität des Unsichtbaren

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  • 186 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Neben dem Medium der Schrift rücken visuelle Medien in der kulturwissenschaftlichen Analyse von Machtverhältnissen und ihrer Legitimation in der Vormoderne immer stärker ins Zentrum. Die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes fragen danach, in welchem Verhältnis Wissen, Sehen, Imaginieren, Verstehen und Erkennen in unsichtbaren Prozessen von Machterhaltung und bei der Kommunikation von – realen und imaginierten – Geltungsansprüchen zueinander stehen, und gehen dem Ordnungscharakter des Sichtbaren bzw. Visiblen in sozialen Räumen nach. Die Autor/innen arbeiten dabei mit der Grundannahme, dass Sehen nicht nur die Fähigkeit zur sinnlichen Wahrnehmung umfasst, sondern zugleich eines hermeneutischen Prozesses bedarf, damit das Gezeigte auch als das Gezeigte gesehen – verstanden – wird. Sehen wird somit zu einem kulturell an(zu)eignenden Akt. Damit werden äussere wie innere Bilder polysemiotisch und die zunächst behauptete Eindeutigkeit wird zur Vieldeutigkeit. Die Wahrnehmung der Visibilität des Unsichtbaren ist also als ein komplexer Prozess des Verstehens und Erkennens gefasst, der hier in sieben Einzeluntersuchungen aus historischer, germanistischer, kunsthistorischer und theologischer Perspektive exemplarisch analysiert wird.

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Visibilität des Unsichtbaren, Anja Rathmann-Lutz

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
Einband
(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Visibilität des Unsichtbaren
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
186
ISBN10
3034010680
ISBN13
9783034010689
Reihe
Schlagwörter
Semiotik
Beschreibung
Neben dem Medium der Schrift rücken visuelle Medien in der kulturwissenschaftlichen Analyse von Machtverhältnissen und ihrer Legitimation in der Vormoderne immer stärker ins Zentrum. Die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes fragen danach, in welchem Verhältnis Wissen, Sehen, Imaginieren, Verstehen und Erkennen in unsichtbaren Prozessen von Machterhaltung und bei der Kommunikation von – realen und imaginierten – Geltungsansprüchen zueinander stehen, und gehen dem Ordnungscharakter des Sichtbaren bzw. Visiblen in sozialen Räumen nach. Die Autor/innen arbeiten dabei mit der Grundannahme, dass Sehen nicht nur die Fähigkeit zur sinnlichen Wahrnehmung umfasst, sondern zugleich eines hermeneutischen Prozesses bedarf, damit das Gezeigte auch als das Gezeigte gesehen – verstanden – wird. Sehen wird somit zu einem kulturell an(zu)eignenden Akt. Damit werden äussere wie innere Bilder polysemiotisch und die zunächst behauptete Eindeutigkeit wird zur Vieldeutigkeit. Die Wahrnehmung der Visibilität des Unsichtbaren ist also als ein komplexer Prozess des Verstehens und Erkennens gefasst, der hier in sieben Einzeluntersuchungen aus historischer, germanistischer, kunsthistorischer und theologischer Perspektive exemplarisch analysiert wird.