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Im Visier von al-Qaida

Deutschland braucht eine Anti-Terror-Strategie

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Auch wenn deutsche Behörden seit 2001 effektiver gegen Terroristen vorgehen, ist es ihnen nur mit viel Glück gelungen, Anschläge in der Bundesrepublik zu verhindern: Deutschland steht heute mehr denn je im Fadenkreuz von al-Qaida. Auch junge deutsche Muslime lassen sich in Pakistan ausbilden, und sie drohen mit Attentaten. Innen- und sicherheitspolitische Aktionen reichen längst nicht mehr, um der Bedrohung Herr zu werden. Deutschland braucht endlich eine umfassende Anti-Terror-Strategie. Wer islamistische Terroristen wirksam bekämpfen will, muss eine länderübergreifende Politik entwickeln und seine Partner von den eigenen Konzepten überzeugen. Eine solche Strategie muss vor allem die Isolierung der Terroristen von ihren Sympathisanten anstreben. Missstände und Ungerechtigkeiten, die unweigerlich die Anhängerschaft mehren, müssen identifiziert und nach Möglichkeit behoben werden. Nur so kann es gelingen, die Argumente der Terror-Rekrutierer zu entkräften. Und nur so lässt sich die Radikalisierung von Sympathisanten vermeiden sowie die Finanzierung und Logistik behindern – um im besten Fall die Terrorgruppen regelrecht auszutrocknen. Guido Steinberg ist promovierter Islamwissenschaftler und war Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt. Seit 2005 forscht er in der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Politik des Nahen Ostens, u. a. zu den Schwerpunkten Persischer Golf und islamistischer Terrorismus.

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Im Visier von al-Qaida, Guido Steinberg

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
Einband
(Paperback)
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Titel
Im Visier von al-Qaida
Untertitel
Deutschland braucht eine Anti-Terror-Strategie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Guido Steinberg
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
105
ISBN10
3896841394
ISBN13
9783896841391
Reihe
Beschreibung
Auch wenn deutsche Behörden seit 2001 effektiver gegen Terroristen vorgehen, ist es ihnen nur mit viel Glück gelungen, Anschläge in der Bundesrepublik zu verhindern: Deutschland steht heute mehr denn je im Fadenkreuz von al-Qaida. Auch junge deutsche Muslime lassen sich in Pakistan ausbilden, und sie drohen mit Attentaten. Innen- und sicherheitspolitische Aktionen reichen längst nicht mehr, um der Bedrohung Herr zu werden. Deutschland braucht endlich eine umfassende Anti-Terror-Strategie. Wer islamistische Terroristen wirksam bekämpfen will, muss eine länderübergreifende Politik entwickeln und seine Partner von den eigenen Konzepten überzeugen. Eine solche Strategie muss vor allem die Isolierung der Terroristen von ihren Sympathisanten anstreben. Missstände und Ungerechtigkeiten, die unweigerlich die Anhängerschaft mehren, müssen identifiziert und nach Möglichkeit behoben werden. Nur so kann es gelingen, die Argumente der Terror-Rekrutierer zu entkräften. Und nur so lässt sich die Radikalisierung von Sympathisanten vermeiden sowie die Finanzierung und Logistik behindern – um im besten Fall die Terrorgruppen regelrecht auszutrocknen. Guido Steinberg ist promovierter Islamwissenschaftler und war Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt. Seit 2005 forscht er in der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Politik des Nahen Ostens, u. a. zu den Schwerpunkten Persischer Golf und islamistischer Terrorismus.