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Materialien des ITW Bern: Original und Revival

Geschichts-Schreibung im Tanz

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  • 216 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Dozierte oder getanzte Tanzgeschichte erlebt zurzeit in Hörsälen sowie auf Theater- und Festivalbühnen eine Blüte, derweil die Historiografie in anderen Disziplinen grundsätzlich kritisiert und hinterfragt wird. Längst ist der Komplexität der Ereignisse mit Verzeitlichungsstrategien und Bewegungsstrukturen der einen Geschichte nicht mehr beizukommen. Statt linearer Fortschrittsmodelle und totalisierender Festschreibungen bestimmen räumliche Metaphern und kontingente Akzente die Diskussion. Gerade der Tanz als ephemere, bewegte Raumkunst eignet sich da besonders für ein Nachdenken über die Historie. Tanz als Kunst der Präsenz/des Präsens reflektiert die eigene Vergangenheit auf signifikante Weise. In diesem Band stehen denn auch das spezifische Potential der Geschichts-Schreibung über choreografische Umsetzungen, (Re-)Konstruktionen oder (Re-)Produktionen sowie ihre Analysen zur Diskussion: Mit beziehungsweise zwischen den Begriffen Original und Revival äussern sich Autorinnen und Autoren der internationalen Tanzwissenschaft und -kunst aus unterschiedlichen Perspektiven zur Geschichte des Tanzes, zu seiner Geschichtlichkeit und zur 'Erzählung' seiner Geschichte(n).

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Materialien des ITW Bern: Original und Revival, Christina Thurner, Julia Wehren

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
Einband
(Hardcover),
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Titel
Materialien des ITW Bern: Original und Revival
Untertitel
Geschichts-Schreibung im Tanz
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
216
ISBN10
3034010095
ISBN13
9783034010092
Reihe
Beschreibung
Dozierte oder getanzte Tanzgeschichte erlebt zurzeit in Hörsälen sowie auf Theater- und Festivalbühnen eine Blüte, derweil die Historiografie in anderen Disziplinen grundsätzlich kritisiert und hinterfragt wird. Längst ist der Komplexität der Ereignisse mit Verzeitlichungsstrategien und Bewegungsstrukturen der einen Geschichte nicht mehr beizukommen. Statt linearer Fortschrittsmodelle und totalisierender Festschreibungen bestimmen räumliche Metaphern und kontingente Akzente die Diskussion. Gerade der Tanz als ephemere, bewegte Raumkunst eignet sich da besonders für ein Nachdenken über die Historie. Tanz als Kunst der Präsenz/des Präsens reflektiert die eigene Vergangenheit auf signifikante Weise. In diesem Band stehen denn auch das spezifische Potential der Geschichts-Schreibung über choreografische Umsetzungen, (Re-)Konstruktionen oder (Re-)Produktionen sowie ihre Analysen zur Diskussion: Mit beziehungsweise zwischen den Begriffen Original und Revival äussern sich Autorinnen und Autoren der internationalen Tanzwissenschaft und -kunst aus unterschiedlichen Perspektiven zur Geschichte des Tanzes, zu seiner Geschichtlichkeit und zur 'Erzählung' seiner Geschichte(n).