Mehr zum Buch
Jenny Schon, eine Rheinländerin, lebt seit den Sechzigerjahren in Berlin. Als Westberlinerin blieb ihr Ostberlin und dessen Geschichte weitgehend verborgen. Nach der Wende begibt sie sich, oft mit Fontanes Wanderungen im Gepäck, auf die Entdeckung des unbekannten Landes, das einst die DDR war und teure Visa sowie Zwangsumtausch verlangte. Die kritische Buchhändlerin und Autorin beleuchtet die Brüche der Geschichte. Ein Rezensent lobt den zweiten Teil von „Finger zeig“ als außergewöhnlich gut geschrieben, mit beeindruckender Genauigkeit und einem lesbaren Zeitbild. Die Erzählung von der Suche nach mathematischer Reinheit wird als ernst und gut erzählt beschrieben. Eine andere Stimme hebt die Dynamik der Handlung hervor, die den Leser durch den Bürokratendschungel von West-Berlin und sogar über Peking führt. Jenny Schons Werk wird als logistische und schriftstellerische Leistung gewürdigt. Die Erzählung „Auch Dita tanzt“ gilt als poetischster Text, der das Publikum mit humorvollen Dialogen und Pointen fesselt, während das Grauen im Saal erträglich bleibt. Die geschickte Komposition und die subtilen Anspielungen sorgen für eine gelungene Auflösung.
Buchkauf
Finger zeig, Jenny Schon
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2014
- Einband
- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 6,09
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Finger zeig
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Jenny Schon
- Verlag
- Geest-Verlag GmbH
- Erscheinungsdatum
- 2014
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 389
- ISBN10
- 3866854706
- ISBN13
- 9783866854703
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Deutsche Demokratische Republik
- Beschreibung
- Jenny Schon, eine Rheinländerin, lebt seit den Sechzigerjahren in Berlin. Als Westberlinerin blieb ihr Ostberlin und dessen Geschichte weitgehend verborgen. Nach der Wende begibt sie sich, oft mit Fontanes Wanderungen im Gepäck, auf die Entdeckung des unbekannten Landes, das einst die DDR war und teure Visa sowie Zwangsumtausch verlangte. Die kritische Buchhändlerin und Autorin beleuchtet die Brüche der Geschichte. Ein Rezensent lobt den zweiten Teil von „Finger zeig“ als außergewöhnlich gut geschrieben, mit beeindruckender Genauigkeit und einem lesbaren Zeitbild. Die Erzählung von der Suche nach mathematischer Reinheit wird als ernst und gut erzählt beschrieben. Eine andere Stimme hebt die Dynamik der Handlung hervor, die den Leser durch den Bürokratendschungel von West-Berlin und sogar über Peking führt. Jenny Schons Werk wird als logistische und schriftstellerische Leistung gewürdigt. Die Erzählung „Auch Dita tanzt“ gilt als poetischster Text, der das Publikum mit humorvollen Dialogen und Pointen fesselt, während das Grauen im Saal erträglich bleibt. Die geschickte Komposition und die subtilen Anspielungen sorgen für eine gelungene Auflösung.


