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Paris qui danse

Bewegungs- und Klangräume einer Großstadt der Moderne

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Im Unterschied zu den zahlreichen, nicht zuletzt an Walter Benjamins Passagen-Projekt anknüpfenden Untersuchungen zu Paris als einer Großstadt der Moderne konzentriert sich die vorliegende Studie vor allem auf jene Bewegungs- und Klangräume, die Paris zu einer Tanz- und Musikmetropole des 19. Jahrhunderts avancieren ließen. Dabei galt es, einen ›synchronen‹ Blick auf die sehr verschiedenen, auch vermeintlich einander ausschließenden Tanz(musik)kulturen zu werfen und ungeachtet ihrer Divergenzen die Transferprozesse und Wechselbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Ebenen kulturellen Handelns zu fokussieren. Vor diesem Hintergrund zeigte sich eine Verstädterung des Theaters, die unmittelbar mit einer Theatralisierung und Mythisierung der Stadt korrespondierte. Mehr noch: Die Stadt, gemeint ist Paris zwischen der Juli-Monarchie und dem Second Empire (1830–1870), bot nicht nur ein öffentliches Podium für Repräsentation und Präsenz, sondern sie war auch von Theatralität und Performativität – als spontane, unvorhersehbare Ereignishaftigkeit nicht selten katastrophischen Charakters – zutiefst durchdrungen.

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Paris qui danse, Stephanie Schroedter

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
Preis
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Titel
Paris qui danse
Untertitel
Bewegungs- und Klangräume einer Großstadt der Moderne
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Hardcover
Seitenzahl
835
ISBN10
3826062531
ISBN13
9783826062537
Reihe
Beschreibung
Im Unterschied zu den zahlreichen, nicht zuletzt an Walter Benjamins Passagen-Projekt anknüpfenden Untersuchungen zu Paris als einer Großstadt der Moderne konzentriert sich die vorliegende Studie vor allem auf jene Bewegungs- und Klangräume, die Paris zu einer Tanz- und Musikmetropole des 19. Jahrhunderts avancieren ließen. Dabei galt es, einen ›synchronen‹ Blick auf die sehr verschiedenen, auch vermeintlich einander ausschließenden Tanz(musik)kulturen zu werfen und ungeachtet ihrer Divergenzen die Transferprozesse und Wechselbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Ebenen kulturellen Handelns zu fokussieren. Vor diesem Hintergrund zeigte sich eine Verstädterung des Theaters, die unmittelbar mit einer Theatralisierung und Mythisierung der Stadt korrespondierte. Mehr noch: Die Stadt, gemeint ist Paris zwischen der Juli-Monarchie und dem Second Empire (1830–1870), bot nicht nur ein öffentliches Podium für Repräsentation und Präsenz, sondern sie war auch von Theatralität und Performativität – als spontane, unvorhersehbare Ereignishaftigkeit nicht selten katastrophischen Charakters – zutiefst durchdrungen.