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Ried

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  • 96 Seiten
  • 4 Lesestunden

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»Das Ried ist ein Geisteszustand«, denn auch eine Landschaft kann über ihre Biografie und die katastrophalen Veränderungen in Zeiten globaler Erwärmung nachdenken. Besonders das Lauteracher Ried, mit seiner Neigung zum Brüten und Eigenbrötlerischen, regt zum Nachdenken an. Nach den ersten beiden Bänden legt Udo Kawasser nun den dritten vor, in dem er die Natur auf originelle Weise thematisiert. Er verknüpft seine eigene Biografie mit der der Landschaft und schlägt einen humorvollen, aber tiefgründigen Ton an, der oft in paradoxe Situationen führt. So erzählt er von der Allergie des Rieds auf Gräserpollen, das dennoch bei Schlaflosigkeit seine Grashalme zählt, und von seinen frühen Lektüren unter einer Eiche. Der Autor beschreibt, wie das Ried seinen eigenen Weg »querfeldein« findet und sich fragt, wer oder was es dazu riet. Es genießt die Freiheit, eine nackte Kuh auf der Weide zu sein, und beobachtet Wolken, die über die Felder ziehen. In kurzen, prägnanten Kapiteln thematisiert Kawasser prägende Erlebnisse des Rieds und seiner selbst und schafft Raum für eine pointierte Auseinandersetzung mit der von Menschen verursachten Zerstörung der Natur und der eigenen Lebensgrundlagen.

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Ried, Udo Kawasser

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
€ 9,79

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Titel
Ried
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Udo Kawasser
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Hardcover
Seitenzahl
96
ISBN10
3854495331
ISBN13
9783854495338
Reihe
Kategorien
Beschreibung
»Das Ried ist ein Geisteszustand«, denn auch eine Landschaft kann über ihre Biografie und die katastrophalen Veränderungen in Zeiten globaler Erwärmung nachdenken. Besonders das Lauteracher Ried, mit seiner Neigung zum Brüten und Eigenbrötlerischen, regt zum Nachdenken an. Nach den ersten beiden Bänden legt Udo Kawasser nun den dritten vor, in dem er die Natur auf originelle Weise thematisiert. Er verknüpft seine eigene Biografie mit der der Landschaft und schlägt einen humorvollen, aber tiefgründigen Ton an, der oft in paradoxe Situationen führt. So erzählt er von der Allergie des Rieds auf Gräserpollen, das dennoch bei Schlaflosigkeit seine Grashalme zählt, und von seinen frühen Lektüren unter einer Eiche. Der Autor beschreibt, wie das Ried seinen eigenen Weg »querfeldein« findet und sich fragt, wer oder was es dazu riet. Es genießt die Freiheit, eine nackte Kuh auf der Weide zu sein, und beobachtet Wolken, die über die Felder ziehen. In kurzen, prägnanten Kapiteln thematisiert Kawasser prägende Erlebnisse des Rieds und seiner selbst und schafft Raum für eine pointierte Auseinandersetzung mit der von Menschen verursachten Zerstörung der Natur und der eigenen Lebensgrundlagen.