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Im Dienste des "alten Europa"

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Die Bundeswehr im Auslandseinsatz ist ein aktuelles und kontroverses Thema. Im Mai wurden neue Verteidigungspolitische Richtlinien vorgestellt, die eine stärkere Fokussierung auf Auslandseinsätze im Rahmen von Bündnisverpflichtungen vorsehen. Angesichts der jüngsten Verluste deutscher Soldaten in Afghanistan und der Bundestagsentscheidung zur Entsendung von Militär in den Kongo wird die Rolle Deutschlands in internationalen Einsätzen erneut beleuchtet. Während US-Verteidigungsminister Rumsfeld Deutschland als Teil des „alten Europas“ kritisierte, wird die langjährige Verantwortung der Bundeswehr in humanitären Einsätzen weltweit oft übersehen. Seit 1960 hat die Bundeswehr in verschiedenen Krisengebieten Hilfe geleistet, und nach der Wiedervereinigung kamen friedenschaffende Maßnahmen unter UN-Mandat hinzu. Deutschland stellt mit etwa 10.000 Soldaten das zweitstärkste Truppenkontingent nach den USA und erfüllt damit seine internationalen Verpflichtungen. Journalist Bernd Kaufholz berichtet von seinen Erfahrungen in Krisengebieten und schildert sowohl das Leid der lokalen Bevölkerung als auch die Sorgen der Angehörigen in Deutschland. Er lässt Soldaten und Offiziere zu Wort kommen, die ihre Motivationen und Erlebnisse teilen, und zeigt, dass der Einsatz für viele Menschen neue Hoffnung bringt, jedoch auch einen hohen Preis fordert.

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Im Dienste des "alten Europa", Bernd Kaufholz

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
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Titel
Im Dienste des "alten Europa"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bernd Kaufholz
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
ISBN10
3898122026
ISBN13
9783898122023
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Die Bundeswehr im Auslandseinsatz ist ein aktuelles und kontroverses Thema. Im Mai wurden neue Verteidigungspolitische Richtlinien vorgestellt, die eine stärkere Fokussierung auf Auslandseinsätze im Rahmen von Bündnisverpflichtungen vorsehen. Angesichts der jüngsten Verluste deutscher Soldaten in Afghanistan und der Bundestagsentscheidung zur Entsendung von Militär in den Kongo wird die Rolle Deutschlands in internationalen Einsätzen erneut beleuchtet. Während US-Verteidigungsminister Rumsfeld Deutschland als Teil des „alten Europas“ kritisierte, wird die langjährige Verantwortung der Bundeswehr in humanitären Einsätzen weltweit oft übersehen. Seit 1960 hat die Bundeswehr in verschiedenen Krisengebieten Hilfe geleistet, und nach der Wiedervereinigung kamen friedenschaffende Maßnahmen unter UN-Mandat hinzu. Deutschland stellt mit etwa 10.000 Soldaten das zweitstärkste Truppenkontingent nach den USA und erfüllt damit seine internationalen Verpflichtungen. Journalist Bernd Kaufholz berichtet von seinen Erfahrungen in Krisengebieten und schildert sowohl das Leid der lokalen Bevölkerung als auch die Sorgen der Angehörigen in Deutschland. Er lässt Soldaten und Offiziere zu Wort kommen, die ihre Motivationen und Erlebnisse teilen, und zeigt, dass der Einsatz für viele Menschen neue Hoffnung bringt, jedoch auch einen hohen Preis fordert.