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Keinheimisch

Kindheit in Israel, Leben in Deutschland | Ein Israeli klagt an: ein sanfter Text über eine harte Realität

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  • 256 Seiten
  • 9 Lesestunden

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<strong>»Es scheint, als kenne ich alle Pflanzen dieses Landes, aber niemals ihre Wurzeln« </strong> »Sabres« heißen auf Hebräisch Kaktusfrüchte, die zwar außen stachelig sind, innen aber mit ihrem süßen Fruchtfleisch überraschen. Genauso sehen sich viele der in Israel geborenen Juden selbst: Ihre Vorfahren haben die Wüste Palästinas nicht nur besiedelt, sondern das Land kultiviert, so meinen sie. Doch immer mehr dunkle Farben mischen sich in dieses Bild, seitdem der jüdische Staat als Besatzerstaat auftritt. Wie ist es, in einem Land aufzuwachsen, in dem die jüdische Hegemonie die arabische Bevölkerung verdrängt, ausschließt und zum Schweigen bringt? Und wo kann ein Jude heute einheimisch sein – in Israel, Palästina, Deutschland? Tomer Dotan-Dreyfus schreibt die vom Holocaust überschattete Geschichte seiner Familie und hinterfragt zugleich die israelische Gründungsgeschichte. Sein Großvater beteiligte sich an der Nakba, doch erzählt wurde die Vertreibung der Palästinenser später als »Befreiung«. Welche Rolle spielte der Großvater 1948 wirklich? In Keinheimisch verschmelzen Kindheitserinnerungen mit Reflexionen über Geschichte, Literatur und Politik. Eine berührende Erzählung über Erzählungen und die Frage, wie sehr man ihnen trauen kann.

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Keinheimisch, Tomer Dotan-Dreyfus

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
Einband
(Hardcover)
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Titel
Keinheimisch
Untertitel
Kindheit in Israel, Leben in Deutschland | Ein Israeli klagt an: ein sanfter Text über eine harte Realität
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Hardcover
Seitenzahl
256
ISBN10
354911012X
ISBN13
9783549110126
Reihe
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Beschreibung
<strong>»Es scheint, als kenne ich alle Pflanzen dieses Landes, aber niemals ihre Wurzeln« </strong> »Sabres« heißen auf Hebräisch Kaktusfrüchte, die zwar außen stachelig sind, innen aber mit ihrem süßen Fruchtfleisch überraschen. Genauso sehen sich viele der in Israel geborenen Juden selbst: Ihre Vorfahren haben die Wüste Palästinas nicht nur besiedelt, sondern das Land kultiviert, so meinen sie. Doch immer mehr dunkle Farben mischen sich in dieses Bild, seitdem der jüdische Staat als Besatzerstaat auftritt. Wie ist es, in einem Land aufzuwachsen, in dem die jüdische Hegemonie die arabische Bevölkerung verdrängt, ausschließt und zum Schweigen bringt? Und wo kann ein Jude heute einheimisch sein – in Israel, Palästina, Deutschland? Tomer Dotan-Dreyfus schreibt die vom Holocaust überschattete Geschichte seiner Familie und hinterfragt zugleich die israelische Gründungsgeschichte. Sein Großvater beteiligte sich an der Nakba, doch erzählt wurde die Vertreibung der Palästinenser später als »Befreiung«. Welche Rolle spielte der Großvater 1948 wirklich? In Keinheimisch verschmelzen Kindheitserinnerungen mit Reflexionen über Geschichte, Literatur und Politik. Eine berührende Erzählung über Erzählungen und die Frage, wie sehr man ihnen trauen kann.