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Tacet

Novelle

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  • 180 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Der Komponist und Konzertpianist Andreas Altenberg steht im Zenit seines internationalen Erfolgs - dann bricht er seine Karriere jählings ab. Es folgen Jahre ungebrochenen Schweigens, in denen er sich nicht nur völlig aus der Öffentlichkeit zurückzieht, sondern auch jede Spur seiner künstlerischen Existenz auszulöschen versucht. Als er schließlich aus seinem Refugium in den Schweizer Alpen zurückkehrt, versucht die Journalistin Vera Linn, die Hintergründe seines Rückzugs zu recherchieren und Altenberg zu einem Interview zu bewegen. Der weigert sich zunächst, bietet dann aber ein ungewöhnliches Arrangement Unter der Bedingung strikter Vertraulichkeit erklärt er sich bereit, einen rückhaltlosen Lebensbericht gegenüber Vera abzulegen …Der Leser dieser Novelle nimmt gleichsam als »unsichtbarer Dritter« am Tisch der beiden Platz und wird so zum Ohrenzeugen eines unerhörten Bekenntnisses. Altenberg, oszillierend zwischen schonungsloser Selbstkritik und eitler Selbstdarstellung, wird zum Erzähler seiner Lebens- und Familiengeschichte, der sich auch nach Jahren des Schweigens aller rhetorischen Mittel zu bedienen weiß. Im mitreißenden Fluss seiner Rede über Leben und Kunst, Wahrheit und Verzweiflung, vermeintliche Liebe und zerstörerischen Hass, über die Musik als einfachste und zugleich nuancierteste Sprache der menschlichen Empfindungen, verschwimmen bald die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Erinnerung und Deutung, Wunsch und Wirklichkeit. Ist es tatsächlich möglich, eine hohe musikalische Begabung, ja, die Musik selbst, zu einem Instrument der Rache zu pervertieren? Hört Vera wirklich den Bericht eines gelebten Lebens oder ist alles nur ein fiebriger Traum?»Tacet« erzeugt einen narrativen Sog - in die Zone existenzieller Reflexion.

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Tacet, Thomas Wallraff

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
Einband
(Hardcover)
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Titel
Tacet
Untertitel
Novelle
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Wallraff
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
180
ISBN10
3735786936
ISBN13
9783735786937
Reihe
Kategorien
Schlagwörter
Deutsche Literatur
Beschreibung
Der Komponist und Konzertpianist Andreas Altenberg steht im Zenit seines internationalen Erfolgs - dann bricht er seine Karriere jählings ab. Es folgen Jahre ungebrochenen Schweigens, in denen er sich nicht nur völlig aus der Öffentlichkeit zurückzieht, sondern auch jede Spur seiner künstlerischen Existenz auszulöschen versucht. Als er schließlich aus seinem Refugium in den Schweizer Alpen zurückkehrt, versucht die Journalistin Vera Linn, die Hintergründe seines Rückzugs zu recherchieren und Altenberg zu einem Interview zu bewegen. Der weigert sich zunächst, bietet dann aber ein ungewöhnliches Arrangement Unter der Bedingung strikter Vertraulichkeit erklärt er sich bereit, einen rückhaltlosen Lebensbericht gegenüber Vera abzulegen …Der Leser dieser Novelle nimmt gleichsam als »unsichtbarer Dritter« am Tisch der beiden Platz und wird so zum Ohrenzeugen eines unerhörten Bekenntnisses. Altenberg, oszillierend zwischen schonungsloser Selbstkritik und eitler Selbstdarstellung, wird zum Erzähler seiner Lebens- und Familiengeschichte, der sich auch nach Jahren des Schweigens aller rhetorischen Mittel zu bedienen weiß. Im mitreißenden Fluss seiner Rede über Leben und Kunst, Wahrheit und Verzweiflung, vermeintliche Liebe und zerstörerischen Hass, über die Musik als einfachste und zugleich nuancierteste Sprache der menschlichen Empfindungen, verschwimmen bald die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Erinnerung und Deutung, Wunsch und Wirklichkeit. Ist es tatsächlich möglich, eine hohe musikalische Begabung, ja, die Musik selbst, zu einem Instrument der Rache zu pervertieren? Hört Vera wirklich den Bericht eines gelebten Lebens oder ist alles nur ein fiebriger Traum?»Tacet« erzeugt einen narrativen Sog - in die Zone existenzieller Reflexion.