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Eleutheria

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  • 143 Seiten
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Eleutheria (Freiheit) ist das erste Theaterstück, das Samuel Beckett Ende 1940 geschrieben hat. Als er dem französischen Regisseur Roger Blin dieses und sein zweites Stück, Warten auf Godot , zur Aufführung anbot, entschied sich Blin für das zweite, weniger darstellerreiche Stück. Die Uraufführung 1953 war ein großer Erfolg, und Beckett zog daraufhin Eleutheria zurück; es wurde bis heute nicht aufgeführt. Victor, der Held der Geschichte und der unglückliche Sohn, hat seine bourgeoise Familie, Mutter und Vater Krap, verlassen. Dadurch aber, daß die beiden Schauplätze des Stückes, Victors Pension und der Krapsche Salon, nebeneinanderliegen, ineinander übergehen, gleichzeitig zu sehen sind, bleibt jederzeit 'gegenwärtig', was der verlorene Sohn tut, wie im Salon 'andererseits' recht merkwürdige Besucher vor sich hin und aneinander vorbei räsonieren. Im zweiten Akt in Victors Pension erfährt er durch seine Mutter und seine Verlobte vom Tode seines Vaters, und die Handlung wird nun immer absurder, um schließlich im dritten Akt einem verrückten Höhepunkt entgegenzusteuern. Zwar sind in dieser brillanten, bitterbösen Familienstudie Situationen, Figuren und Themen angelegt, die in den folgenden Werken ausgefeilt, ergänzt oder verkürzt wiederkehren, nicht aber derart jugendlich impulsiv und surreal wie in diesem ersten Theaterstück von Samuel Beckett.

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Eleutheria, Samuel Beckett

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
Einband
(Hardcover)
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Titel
Eleutheria
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Samuel Beckett
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Hardcover
Seitenzahl
143
ISBN10
3518407767
ISBN13
9783518407769
Reihe
Beschreibung
Eleutheria (Freiheit) ist das erste Theaterstück, das Samuel Beckett Ende 1940 geschrieben hat. Als er dem französischen Regisseur Roger Blin dieses und sein zweites Stück, Warten auf Godot , zur Aufführung anbot, entschied sich Blin für das zweite, weniger darstellerreiche Stück. Die Uraufführung 1953 war ein großer Erfolg, und Beckett zog daraufhin Eleutheria zurück; es wurde bis heute nicht aufgeführt. Victor, der Held der Geschichte und der unglückliche Sohn, hat seine bourgeoise Familie, Mutter und Vater Krap, verlassen. Dadurch aber, daß die beiden Schauplätze des Stückes, Victors Pension und der Krapsche Salon, nebeneinanderliegen, ineinander übergehen, gleichzeitig zu sehen sind, bleibt jederzeit 'gegenwärtig', was der verlorene Sohn tut, wie im Salon 'andererseits' recht merkwürdige Besucher vor sich hin und aneinander vorbei räsonieren. Im zweiten Akt in Victors Pension erfährt er durch seine Mutter und seine Verlobte vom Tode seines Vaters, und die Handlung wird nun immer absurder, um schließlich im dritten Akt einem verrückten Höhepunkt entgegenzusteuern. Zwar sind in dieser brillanten, bitterbösen Familienstudie Situationen, Figuren und Themen angelegt, die in den folgenden Werken ausgefeilt, ergänzt oder verkürzt wiederkehren, nicht aber derart jugendlich impulsiv und surreal wie in diesem ersten Theaterstück von Samuel Beckett.