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Die Eigenart der Kinderzeichnung

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  • 378 Seiten
  • 14 Lesestunden

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Die Kinderzeichnung ist näher an der Realität, als Erwachsene annehmen. Kinder verfügen nur über einen Teil des Sehvermögens, das sich erst nach der Pubertät entwickelt. Ihre Zeichnungen sind daher keine unvollkommenen Sehprotokolle, sondern Ausdruck der Bewegungen von Armen und Händen, die notwendig sind, um die Beschaffenheit der Dinge zu verstehen. Durch das Zusammenspiel von visuellen Eindrücken und leiblichen Erfahrungen erfassen Kinder die Wirklichkeit und lernen, zu sehen. Sie müssen alles anfassen, um herauszufinden, was sie sehen, was oft auf Widerstand der Erwachsenen stößt. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für eine neue Erklärung der Kinderzeichnungen, die als sinnvolle Gebilde angesehen werden sollten. Eingriffe aus Unwissenheit sind daher störend. Anhand zahlreicher Beispiele werden vermeintliche Kinderfehler als Missverständnisse der Erwachsenen entlarvt. Die Analyse dieser Phänomene führt zu einer Hochachtung für die Kinderzeichnung und fördert deren Entwicklung. Der Text ist anschaulich und verständlich verfasst, ohne sich hinter einer scheinbar wissenschaftlichen Ausdrucksweise zu verstecken.

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Die Eigenart der Kinderzeichnung, Walter Schrader

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
Einband
(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
Preis
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Titel
Die Eigenart der Kinderzeichnung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Walter Schrader
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
378
ISBN10
3896767690
ISBN13
9783896767691
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Die Kinderzeichnung ist näher an der Realität, als Erwachsene annehmen. Kinder verfügen nur über einen Teil des Sehvermögens, das sich erst nach der Pubertät entwickelt. Ihre Zeichnungen sind daher keine unvollkommenen Sehprotokolle, sondern Ausdruck der Bewegungen von Armen und Händen, die notwendig sind, um die Beschaffenheit der Dinge zu verstehen. Durch das Zusammenspiel von visuellen Eindrücken und leiblichen Erfahrungen erfassen Kinder die Wirklichkeit und lernen, zu sehen. Sie müssen alles anfassen, um herauszufinden, was sie sehen, was oft auf Widerstand der Erwachsenen stößt. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für eine neue Erklärung der Kinderzeichnungen, die als sinnvolle Gebilde angesehen werden sollten. Eingriffe aus Unwissenheit sind daher störend. Anhand zahlreicher Beispiele werden vermeintliche Kinderfehler als Missverständnisse der Erwachsenen entlarvt. Die Analyse dieser Phänomene führt zu einer Hochachtung für die Kinderzeichnung und fördert deren Entwicklung. Der Text ist anschaulich und verständlich verfasst, ohne sich hinter einer scheinbar wissenschaftlichen Ausdrucksweise zu verstecken.