Bookbot

Franz Josef Röder

Das Saarland und seine Geschichte

Parameter

  • 381 Seiten
  • 14 Lesestunden

Mehr zum Buch

Franz Josef Röder regierte das Saarland von 1959 bis 1979 und gilt als einer der bedeutendsten saarländischen Politiker. Er wird als Politiker alter Schule beschrieben, der zwar distanziert, aber nicht unnahbar war. Der Leser erfährt viel über Röders Verhältnis zur Macht und seine Beziehung zu Werner Scherer, seinem Mitstreiter und Konkurrenten. Auch Röders Rolle im Dritten Reich wird thematisiert. Besonders hervorzuheben ist Röders konstruktive Rolle beim Abschluss der Polenverträge während des Kalten Krieges, die ihm bundespolitische und internationale Bedeutung einbrachte. Neben politischen Themen wird der Zeitgeist der 1960er und 1970er Jahre lebendig, indem auch Aspekte wie Gesundheit, Familie, Ehe, Geschlechterbeziehungen, Sexualität, Wohnen und Verkehr behandelt werden. Dies macht die alltäglichen Sorgen der Menschen im Saarland sichtbar und stellt sie gleichrangig neben das Wirken der politischen Akteure. Trotz eines starken politischen Katholizismus war das Saarland damals überraschend liberal. In Röders Ära fand das Saarland eine Identität, die bis heute die Landespolitik prägt. Röder passte Johannes Hoffmanns politische Überzeugungen den veränderten Rahmenbedingungen an und setzte sich für die Selbständigkeit des Saarlands und ein Europa der Regionen ein. Die Schilderungen und Verknüpfungen der Erzählstränge lassen eine Epoche lebendig werden, die viele Leser selbst erlebt haben, während Jüngere das heutige Saarland

Buchkauf

Franz Josef Röder, Hans-Christian Herrmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
€ 18,99

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.

Titel
Franz Josef Röder
Untertitel
Das Saarland und seine Geschichte
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
381
ISBN10
3861106396
ISBN13
9783861106395
Reihe
Beschreibung
Franz Josef Röder regierte das Saarland von 1959 bis 1979 und gilt als einer der bedeutendsten saarländischen Politiker. Er wird als Politiker alter Schule beschrieben, der zwar distanziert, aber nicht unnahbar war. Der Leser erfährt viel über Röders Verhältnis zur Macht und seine Beziehung zu Werner Scherer, seinem Mitstreiter und Konkurrenten. Auch Röders Rolle im Dritten Reich wird thematisiert. Besonders hervorzuheben ist Röders konstruktive Rolle beim Abschluss der Polenverträge während des Kalten Krieges, die ihm bundespolitische und internationale Bedeutung einbrachte. Neben politischen Themen wird der Zeitgeist der 1960er und 1970er Jahre lebendig, indem auch Aspekte wie Gesundheit, Familie, Ehe, Geschlechterbeziehungen, Sexualität, Wohnen und Verkehr behandelt werden. Dies macht die alltäglichen Sorgen der Menschen im Saarland sichtbar und stellt sie gleichrangig neben das Wirken der politischen Akteure. Trotz eines starken politischen Katholizismus war das Saarland damals überraschend liberal. In Röders Ära fand das Saarland eine Identität, die bis heute die Landespolitik prägt. Röder passte Johannes Hoffmanns politische Überzeugungen den veränderten Rahmenbedingungen an und setzte sich für die Selbständigkeit des Saarlands und ein Europa der Regionen ein. Die Schilderungen und Verknüpfungen der Erzählstränge lassen eine Epoche lebendig werden, die viele Leser selbst erlebt haben, während Jüngere das heutige Saarland