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Meine ganz normale Jugend

1932 bis 1952

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  • 242 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Der Autor lässt in seinen Lebenserinnerungen seine Kindheit und Jugend lebendig werden, indem er humorvolle und ernste Erzählungen mit einfühlsamen Kommentaren verbindet. Anstatt distanziert zurückzuschauen, schildert er persönliche Erlebnisse aus der Perspektive des Kindes, das sie erlebt hat. Szenen wie „Der Opa mit dem Schüttelbaum“ und „Der Junge mit dem Wasserkopf“ zeichnen das Bild einer „ganz normalen“ und doch einzigartigen Kindheit im Dritten Reich in einer Kleinstadt in Niederschlesien. Mit tiefer Zuneigung spricht er von seinem Vater, einem Lehrer und Gegner der Nationalsozialisten, und seiner Mutter, einer Gutsbesitzerstochter. Die Schilderungen der Anormalitäten der Kriegszeit werden durch Begegnungen mit Menschen und konkrete Situationen geprägt, die das Kind bis 1944 kaum als solche wahrnimmt. Dies ändert sich, als die Familie im Januar 1945 vor den Russen fliehen muss. Der Vater gerät in Kriegsgefangenschaft, die Familie findet Zuflucht in Sachsen-Anhalt. Auch die Nachkriegszeit unter sowjetischer Besatzung wird durch kleine und große Erlebnisse lebendig, wobei der Autor die alltäglichen Bedingungen und die Unterdrückung der Demokratiebemühungen thematisiert. Weitere Stationen seiner Jugend umfassen eine Schreinerlehre in Berlin und die erste Liebe. 1952 flieht die Familie in den Westen, und der nachträgliche Blick in die Akten der Gauck-Behörde lässt die Flucht als wahres Wunder erscheinen.

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Meine ganz normale Jugend, Hans-Peter Kutscha

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
Einband
(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
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Titel
Meine ganz normale Jugend
Untertitel
1932 bis 1952
Sprache
Deutsch
Verlag
Kovač
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
242
ISBN10
3860649477
ISBN13
9783860649473
Reihe
Beschreibung
Der Autor lässt in seinen Lebenserinnerungen seine Kindheit und Jugend lebendig werden, indem er humorvolle und ernste Erzählungen mit einfühlsamen Kommentaren verbindet. Anstatt distanziert zurückzuschauen, schildert er persönliche Erlebnisse aus der Perspektive des Kindes, das sie erlebt hat. Szenen wie „Der Opa mit dem Schüttelbaum“ und „Der Junge mit dem Wasserkopf“ zeichnen das Bild einer „ganz normalen“ und doch einzigartigen Kindheit im Dritten Reich in einer Kleinstadt in Niederschlesien. Mit tiefer Zuneigung spricht er von seinem Vater, einem Lehrer und Gegner der Nationalsozialisten, und seiner Mutter, einer Gutsbesitzerstochter. Die Schilderungen der Anormalitäten der Kriegszeit werden durch Begegnungen mit Menschen und konkrete Situationen geprägt, die das Kind bis 1944 kaum als solche wahrnimmt. Dies ändert sich, als die Familie im Januar 1945 vor den Russen fliehen muss. Der Vater gerät in Kriegsgefangenschaft, die Familie findet Zuflucht in Sachsen-Anhalt. Auch die Nachkriegszeit unter sowjetischer Besatzung wird durch kleine und große Erlebnisse lebendig, wobei der Autor die alltäglichen Bedingungen und die Unterdrückung der Demokratiebemühungen thematisiert. Weitere Stationen seiner Jugend umfassen eine Schreinerlehre in Berlin und die erste Liebe. 1952 flieht die Familie in den Westen, und der nachträgliche Blick in die Akten der Gauck-Behörde lässt die Flucht als wahres Wunder erscheinen.