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Das Zeichen

Albrecht-Dürer-Trilogie · Band 1

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  • 432 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Nürnberg, 1471. Ein Goldschmied trägt in sein Rechnungsbuch nicht nur den Tag ein, an dem sein Sohn geboren wird, sondern auch die Stunde. Der Junge lernt zählen, bevor er zeichnen lernt. Er lernt, dass ein Fehler nicht die Zeit kostet, die er gedauert hat, sondern die, die er zum Verschwinden braucht. Und er lernt in einer Stadt ohne Zünfte, in der jeder Becher eine Punze trägt und jeder Quader im Kirchenbau ein Steinmetzzeichen — nur die Bilder tragen keines. Neunundzwanzig Jahre später sitzt er vor einem Spiegel und malt sich selbst, frontal, mit einer Zeile in Gold neben dem Kopf. Dazwischen liegen eine Nacht über einen Steg zu einem Mann, den keiner beim Namen nennt; sechshundertfünfzig Holzstöcke für ein Buch, in dem sein Name nicht steht; vier Jahre auf der Straße; vierzehn Monate zu spät in Colmar. Und der Abend, an dem er zwei Buchstaben ineinanderstellt und in das Holz schneidet, statt sie auf das fertige Blatt zu setzen. Ein Roman über Material, Termine und Preise — und darüber, was es kostet, etwas zu machen, das niemand bestellt hat. Band 1 der Albrecht-Dürer-Trilogie.

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Das Zeichen, A. E. Knutson

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
Das Zeichen
Untertitel
Albrecht-Dürer-Trilogie · Band 1
Sprache
Deutsch
Autor*innen
A. E. Knutson
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
432
ISBN13
9783696930615
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Nürnberg, 1471. Ein Goldschmied trägt in sein Rechnungsbuch nicht nur den Tag ein, an dem sein Sohn geboren wird, sondern auch die Stunde. Der Junge lernt zählen, bevor er zeichnen lernt. Er lernt, dass ein Fehler nicht die Zeit kostet, die er gedauert hat, sondern die, die er zum Verschwinden braucht. Und er lernt in einer Stadt ohne Zünfte, in der jeder Becher eine Punze trägt und jeder Quader im Kirchenbau ein Steinmetzzeichen — nur die Bilder tragen keines. Neunundzwanzig Jahre später sitzt er vor einem Spiegel und malt sich selbst, frontal, mit einer Zeile in Gold neben dem Kopf. Dazwischen liegen eine Nacht über einen Steg zu einem Mann, den keiner beim Namen nennt; sechshundertfünfzig Holzstöcke für ein Buch, in dem sein Name nicht steht; vier Jahre auf der Straße; vierzehn Monate zu spät in Colmar. Und der Abend, an dem er zwei Buchstaben ineinanderstellt und in das Holz schneidet, statt sie auf das fertige Blatt zu setzen. Ein Roman über Material, Termine und Preise — und darüber, was es kostet, etwas zu machen, das niemand bestellt hat. Band 1 der Albrecht-Dürer-Trilogie.