Gottfried Bechtolds Werk steht für eine Erweiterung des Kunstbegriffs, anknüpfend an die Radikalität Marcel Duchamps, an Land Art, Minimalismus und prozesshafte Kunst. Seit den 1970er-Jahren dem Experiment und künstlerischer Freiheit verpflichtet, hat Bechtold ein umfangreiches, vielfältiges Werk geschaffen. Ihn interessieren der Transfer der Realität in Medien, physikalische Phänomene, das Thema Mobilität, der Mythos Auto und die Idee von Zeit und Bewegung. In intelligenter Weise spielt der Künstler mit den Gegensätzen zwischen Be- und Entschleunigung. Seine Betonporsches, Original-Nachgüsse des Porsche 911, transformieren als bekanntestes Beispiel seines Werks das Symbol für Geschwindigkeit schlechthin in die perfektionierte Form des Stillstands.
Hubert Matt Bücher




Institut für sozialwissenschaftliche Regionalforschung Veröffentlichungen - 3: Sozialpolitik und Sozialarbeit in Vorarlberg 1970 – 2010
Ein multimediales Projekt
- 130 Seiten
- 5 Lesestunden
Quelle Hofmeister
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Translation
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden