»Faust und Mephisto sind angekommen in den Wäldern Vermonts.« Michael Köhlmeier Taft, ein dem Alkohol zugeneigter Eigenbrötler und erfolgloser Schriftsteller, steckt in einer Sinnkrise. Da kommt ihm der schneidige Fremde gerade recht, der ihm auf der Veranda seines Hauses ein Angebot macht: Gegen den Preis seiner Seele wird Taft sechs Monate lang alles bekommen, was er sich wünscht. Taft lässt sich auf den Pakt ein – und stellt das Spiel auf den Kopf. Denn mit dieser teuflischen Begegnung beginnt für ihn erst der Spaß.
Castle Freeman Bücher






»Charmanter, beinharter Country Noir.« Simone Buchholz Lucian Wing, der »Hinterwäldler mit Sheriffstern«, bekommt hohen Besuch. Männer in Nadelstreifenanzug und Seidenkrawatte sieht man in dem kleinen Nest in Vermont selten. Der vollmundige Anwalt aus New York behauptet auf der Suche nach der verschwundenen Tochter seines Auftraggebers zu sein. Gemeinsam mit seinem neuen Deputy, dem wortkargen Treat, nimmt Wing die Spur auf. Doch schon bald wünscht er sich, er hätte auf seinen Instinkt gehört. Denn urbaner Großschnäuzigkeit sollte man niemals trauen.
Schnee im Frühling
Nature Writing | Miniaturen | Der renommierte Romanautor Castle Freeman über die Freuden an den Jahreszeiten | Nature Writing
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Der Old Farmer's Almanac ist ein traditioneller Almanach, der seit 1792 erscheint und Wettervorhersagen, Pflanzentabellen und Artikel bietet. Castle Freeman, bekannt als Romanautor, präsentiert in "Schnee im Frühling" eine Auswahl seiner Texte über das moderne Landleben und die Natur. Ein unterhaltsames und nachdenkliches Buch für alle.
"Das Wunderbare an Castle Freemans Geschichten vom Lande ist die Lakonik, mit der sie erzählt werden.“ (Deutschlandfunk) – Ein neuer Roman mit Sheriff Wing Connie Bennett macht sich nicht viel aus dem zugezogenen Eigenbrötler Port Conway. Dass ihr Mann Cliff ausgerechnet mit ihm befreundet sein muss – sei’s drum. Doch als ihre verboten schöne Halbschwester Lucy zu ihr und Cliff zieht und dem ganzen County – einschließlich Port – den Kopf verdreht, gerät so einiges aus den Fugen. Denn Lucy lässt sich nicht reinreden, schon gar nicht bei den Männern. Mit gewohnter Lakonie und einer großen Portion Ironie erzählt Castle Freeman von einer Hochzeit mit Hindernissen im hinterwäldlerischen Vermont. Bis zum Altar ist es weit und Sheriff Wing muss mehr als einmal die Ordnung wiederherstellen – auf seine Art natürlich.
Lillian, die in einem kleinen Nest in Vermont lebt, fühlt sich von einem undurchsichtigen Typen namens Blackway verfolgt. Eines Morgens liegt ihre Katze tot vor der Tür. Ermordet von Blackway, davon ist sie überzeugt. Der Sheriff kann nichts für sie tun, daher sucht sie Hilfe bei einem Club kauziger alter Männer. Beeindruckt von ihrem Mut, stellen diese ihr den betagten Lester und den hünenhaften, etwas beschränkten Nate als Schutz zur Seite. Lillian traut den beiden nichts zu, aber sie lassen sich nicht abwimmeln und so verfolgen sie Blackway schließlich gemeinsam. Dieser Thriller besticht durch seinen schrägen Humor und seine ungleichen Helden. Ein Meisterstück – dicht, intensiv und leuchtend!
Auf die sanfte Tour
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
»Keine Frage, das wäre eine Rolle für den alten John Wayne gewesen.« Rainer Moritz in ›Die Welt‹ Aus einer abgelegenen Villa in Vermont, USA, wird ein Safe gestohlen, der dummerweise der Russenmafia gehört. Sheriff Wing will das Verbrechen aufklären, bevor die Russen den Dieb erwischen. Das bedeutet eine harte Probe für seine oberste Regel: Im Wettlauf gegen die Zeit ist die wichtigste Fähigkeit Geduld. Der übereifrige Deputy Keen, der Wing unbedingt ablösen will, sieht das völlig anders und verspricht, hart durchzugreifen.