Der türkische Vater stand bei Ford am Band, der Sohn leitete die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Die türkische Mutter war Analphabetin, die Tochter wurde Herzchirurgin. Die Eltern schufteten in Schächten, Gießereien, Fabriken, die Kinder wurden Oberbürgermeister oder Professorin, Ministerin oder Unternehmer. Sie heißen Uğur Şahin und Özlem Türeci, Aygul Özkan und Belit Onay, Damla Hekimoglu und Ali Güngörmüş, Yasemin Karakaşoğlu und Ali Lacin. Sie prägen unser Land, so wie einst ihre Eltern, die als Gastarbeiter:innen nach Deutschland kamen. Vor 60 Jahren wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Es wurde eine Erfolgsgeschichte. Weil so viele Menschen türkischer Herkunft so beharrlich darum kämpften, in diesem Land anzukommen. Davon erzählen die 27 Lebensläufe in diesem Buch. Sie überraschen. Sie berühren. Sie zeigen, was nötig war, damit Deutschland zur Heimat wurde.
Ariel Hauptmeier Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Wie in Europe Milliarden an Steuern geklaut werden und was jeder darüber wissen sollte
- 161 Seiten
- 6 Lesestunden
Ein zutiefst beeindruckendes Zeugnis von Widerstand und Zuversicht: Ein junger Mann spielt Klavier inmitten der Bombenkrater. Für seine Nachbarn, vor allem für die Kinder, um sie von den Schrecken des Krieges abzulenken. Über YouTube hat sein Spiel Menschen auf der ganzen Welt erreicht und bewegt. Nun erzählt Aeham Ahmad seine ganze Geschichte. Von seiner behüteten Kindheit in einem noch friedlichen Syrien, von seinem blinden Vater, dem Instrumentenbauer, von seinen Freunden Mahmoud und Meras, mit denen er durch die Straßen von Damaskus zieht. Doch er erzählt auch von den Anfängen der Rebellion, dem Beginn des schrecklichen Krieges und von seiner lebensgefährlichen Flucht nach Deutschland, das ihm zur neuen Heimat werden muss. Und immer wieder ist es seine Musik, die andere Menschen getröstet, ermutigt und ihm selbst buchstäblich das Leben gerettet hat.