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Enrico Filippini

    Enrico Filippini war ein italienischer Journalist und Übersetzer, dessen Werk durch eine tiefe Beschäftigung mit literarischem und philosophischem Denken gekennzeichnet war. Seine Studien in Mailand, Berlin und München konzentrierten sich auf Jugendbewegungen und pädagogische Ideologien. Er war als Literaturredakteur für namhafte Verlage tätig und wurde später Kulturredakteur der Zeitung La Repubblica. Filippini übersetzte deutsche Denker und Schriftsteller und veröffentlichte auch eigene Erzählungen, die sowohl von der Kritik als auch vom Publikum anerkannt wurden.

    Der Tod in Venedig
    Hundejahre
    L' opera d'arte nel tempo della sua riproducibilita tecnica
    Das Kunstwerk
    • Das Kunstwerk

      im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

      Walter Benjamin beschreibt in dem Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit die geschichtlichen, sozialen und ästhetischen Prozesse, die mit der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerkes zusammenhängen. In die Reihe der kunstsoziologischen Arbeiten Benjamins gehören auch die beiden hier zum ersten Mal in Buchform veröffentlichten Texte: Kleine Geschichte der Photographie (1931) und Eduard Fuchs, der Sammler und der Historiker (1937). Sie erhärten Benjamins Einsichten am Einzelfall.

      Das Kunstwerk2011
      4,1
    • Thomas Manns Erzählungen sind vor allem eines: großartige und abgründige Liebesgeschichten. Der alternde Gustav Aschenbach zum Beispiel, den es nach Venedig treibt, verliebt sich an der schwülen Lagune hoffnungslos in den jungen Tadzio und bringt es auch dann nicht über sich, die Stadt zu verlassen, als die Cholera ausbricht … Der Tod in Venedig Tristan Die vertauschten Köpfe Gladius Dei Schwere Stunde Das Gesetz

      Der Tod in Venedig2009
      3,8
    • Eines der wichtigsten Werke der Kulturtheorie, Walter Benjamins bahnbrechender Essay untersucht, wie das Zeitalter der Massenmedien bedeutet, dass das Publikum ein Kunstwerk wiederholt hören oder sehen kann - und welche besorgniserregenden sozialen und politischen Implikationen dies hat. Im Laufe der Geschichte haben einige Bücher die Welt verändert. Sie haben unsere Sicht auf uns selbst und aufeinander transformiert. Sie haben Debatten, Dissens, Kriege und Revolutionen inspiriert. Sie haben erleuchtet, empört, provoziert und Trost gespendet. Sie haben Leben bereichert - und zerstört.

      L' opera d'arte nel tempo della sua riproducibilita tecnica2000
      4,0
    • Drei Erzähler schreiben zur Jahreswende 1960/61 gleichzeitig drei Bücher und werden so in Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit Chronisten der »Hundejahre« unseres Jahrhunderts: Eddi Amsel, das Opfer, Harry Liebenau, der Zeuge, und Walter Matern, der Täter. Mit Hundejahre manifestierte Günter Grass 1963 eindrucksvoll seinen Weltruhm. Selbst fünfzig Jahre nach ihrem Erscheinen hat diese »dunkle verzweigte Geschichte« nichts von ihrer betörenden Sprachkraft verloren. Mehr noch, die Fabulierlust des Autors wird durch die faszinierenden Radierungen des Künstlers Günter Grass, der diesen komplexen Weltentwurf bis heute für eines seiner reizvollsten Werke hält, nachhaltig unterstrichen.

      Hundejahre2000
      4,0