Antonia lebt unglücklich verheiratet in Palermo, ihr kleiner Sohn, der einzige Hoffnungsschimmer, wird ihr entzogen. Als mit dem Tod der Nonna Familiendokumente in ihre Hände gelangen, verbringt sie ganze Tage und Nächte über alten Briefen, Zetteln und Fotos – und die Erinnerung spricht: Da war auf der einen Seite der jüdische Großvater, Kunstsammler, der in den Dreißigerjahren aus Wien geflohen ist, auf der anderen eine englische Familiendynastie in Sizilien. Die schwierige Kindheit und Jugend, zwischen Nassau auf den Bahamas, Kitzbühel und London. Der frühe Tod des Vaters. Die Mutter, die sich neu verheiratet und Antonia in Internaten oder bei der Großmutter in Genf deponiert. In Antonias Tagebuch wechseln aufkommende Erinnerungen mit Einträgen über ihren sizilianischen Alltag ab, der immer bedrückender wird. Bis sie schließlich den Mut fasst zu einem ungeheuerlichen Schritt. Gabriella Zalapìs Roman in Tagebuchform verknüpft eine atemberaubende kosmopolitische Familiengeschichte mit der Selbstbehauptung einer jungen Frau. Einfühlsame, fein abgestimmte Einträge und eingestreute Fotos machen die Veränderung greifbar.
Claudia Steinitz Bücher




Der Atlas der Globalisierung Teil I: Die Globalisierung und ihre Folgen -Globales Dorf -Globaler Markt -Hochgerüstete Welt -Technischer Fortschritt und soziale Verwerfungen -Gefährdete Umwelt -Demokratie und sozialer Fortschritt -Umkämpfte Welt Teil II: Schauplätze und Akteure -Hypermacht USA -Der amerikanische Kontinent -Die Europäische Union -Der Osten Europas -Russland und seine Märkte -Japan, der alte ferne Osten -China, das neue Reich der Mitte -Mittel- und Ostasien -Naher Osten und Nordafrika -Subsahara-Afrika --Verzeichnis der Autoren
Zwei Männer in der Mitte ihres Lebens. Auf dem Tennisplatz haben sie sich kennen gelernt, in einer Bar schließen sie eine verblüffende Wette ab: Wer von den beiden Männern wird beim Wiedersehen in drei Jahren ein anderer geworden sein? Thierry Blin, den sein Gesicht mit dem Schildkrötenprofil ebenso langweilt wie seine Gewohnheitsliebe mit der sanften Nadine, macht sich auf den Weg in ein Leben nach dem Leben - genauso wie Nicolas Gredzinski, stellvertretender Abteilungsleiter einer Firmengruppe, der den Traum von einem anderen Selbst verwirklichen will. Im Rhythmus eines Krimis, vorangetrieben von den Abenteuern des Alltags, erzählt Tonino Benacquista von männlicher Schwermut und von den Möglichkeiten der Veränderung.
24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Als ihr Geliebter nach dem Konzert zu einer anderen in die Kutsche steigt, ist die junge Dame entsetzt. Voll brennender Eifersucht schreibt sie ihm einen Brief nach dem anderen, ohne Antwort zu erhalten... Constance de Salms Roman über eine gefühlvolle Frau erschien erstmals 1824 und beschwört auf bezaubernde Weise den Taumel der Liebe.