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Salih Jamal

    30. Oktober 1966
    Orpheus
    Blinder Spiegel
    Das perfekte Grau
    Briefe an die grüne Fee
    Vor der Nacht. Roman
    • Vor der Nacht. Roman

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine berührende Geschichte über Verlust, Suche und Wiederfinden. Sechs Kinder in einem Heim unterstützen sich gegenseitig, bis zwei von ihnen verschwinden. Jahre später versucht Jimmy, seine vermissten Freunde zu finden, und konfrontiert dabei Themen wie Schuld, Vergebung und die Kraft der Gemeinschaft.

      Vor der Nacht. Roman
      4,0
    • Briefe an die grüne Fee

      Über die Langeweile, das Begehren, die Liebe und den Teufel.

      • 268 Seiten
      • 10 Lesestunden

      "Ein Briefroman. Poetisch und vulgär." "Ein Buch über blutende, hungrige Herzen mit der Sucht nach Leben und nach der Wucht, die einen an dem entscheidenden Punkt trifft, zwei Finger breit unter dem Zwerchfell, da, wo die Luft wegbleibt." Hoch über den Dächern der Stadt sitzt der Ich-Erzähler, bereit zum Sprung. In seiner eine alte Pistole und Briefe an eine geheimnisvolle, devote Flamenco-Tänzerin, die er im Internet über ein Dating-Portal kennengelernt hat. In zwei zusammenlaufenden Handlungssträngen erzählt er von seiner Affäre und von den Menschen, die ihm begegneten. Er schildert seinen Blick auf die Welt, seinen Weg aus Leichtigkeit und Unbekümmertheit in die Fesseln der Verantwortung und den Versuch, dieser Gewissenhaftigkeit zu entfliehen. Dabei sucht er melancholisch, wütend und fragend das Wesen der Liebe, um an den Kern der menschlichen Seele vorzudringen. In seinen Gedanken dealt er deshalb mit dem Teufel. Eine Geschichte aus lustigen, tragischen und unverschämten Anekdoten, erzählt in einer flapsigen und teilweise vulgären Sprache, und tiefgründigen, poetischen Gedanken über die Welt, in der Männer wie vergessene Turnbeutel in der Tinnef-Abteilung bei IKEA darauf warten, abgeholt zu werden, oder in der versucht wird, die Zeugen Jehovas an der Haustüre zu einem Dreier zu überreden.

      Briefe an die grüne Fee
      3,9
    • Das perfekte Grau

      Roman

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Eine wunderbarer Sommerroman, getragen von Freundschaft und dem Willen zueinander zu stehen, eine Reise vier außergewöhnlicher Protagonisten vom Norden Deutschlands in den Süden, durch weite offene Landschaften Eine junge Frau, eine ältere Dame, ein afrikanischer Flüchtling und ein Tagedieb treffen in einem heruntergekommenen Hotel an der Ostsee aufeinander. Sie sind wie das Hotel renovierungsbedürftig und versuchen ihre Risse zu kaschieren. Und alle sind sie auf die eine oder andere Weise auf der Flucht, vor den inneren Dämonen oder der Polizei. Als sie sich tatsächlich gemeinsam auf eine Reise ins Ungewisse begeben, offenbaren sich ihre Geheimnisse. Aus dem gegenseitigen Mitgefühl entsteht Fürsorge und letztendlich Freundschaft. Eine Sommergeschichte voller Licht und Schatten, die lange nachwirkt.

      Das perfekte Grau
      3,9
    • Paris. Sie und er. Elle und Lui. Sie begegnen sich in einem Café. Lui ist Fluglotse. Er wechselt die Städte und Flughäfen immer dann, wenn ihm das Leben zu eng wird. Sie ist die Frau eines Unternehmers, der in die Politik drängt und sie zu oft über lange Zeit allein zurücklässt. In einer obsessiven Affäre flüchten sie in Tagträume und halten sich gegenseitig in ihrer abgründigen Verlorenheit. Um etwas zu fühlen, suchen sie den Schmerz. Lui, indem er nach Nähe strebt, um dann vor ihr zu flüchten, und Elle in ihrer masochistischen Neigung, die ihr Mann an ihr ausnutzt. Beide ahnen, dass es für sie kein glückliches Ende geben wird, bis ihnen die Realität eine Entscheidung abverlangt. Salih Jamal zeichnet mit zärtlicher, poetischer und schonungslos ehrlicher Sprache eine tragische Liebe in fünf Akten. Erzählt wird sie von Lui, der im Gefängnis die Geschichte aufschreibt. Existenziell, grausam und schön. Eine Geschichte, die sich anfühlt wie ein französischer Film.

      Blinder Spiegel
      3,9
    • Orpheus

      Musik, Liebe, Tod.

      • 268 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Orpheus und Eurydike, neben Romeo und Julia, ist eine bedeutende Liebesgeschichte, die in Salih Jamals neuem Roman unerwartete Wendungen nimmt. Der Leser wird bereits im Eingangsgedicht auf einen anderen Erzählstil vorbereitet. Im ersten Kapitel wird die Not eines Mannes, der seine Liebe verloren hat, in kurzen, eindringlichen Absätzen geschildert. Orpheus, ein Rock- und Bluessänger, kämpft sich durch den Alltag und findet in Nienke, einer Anwältin im Unternehmen ihres Großvaters Zeus, die Liebe seines Lebens. Doch als Nienke Beweise für einen alten Mord entdeckt und kurz davor ist, diese der Polizei zu übergeben, verschwindet sie plötzlich. Orpheus' Suche nach ihr führt ihn in ein Netz aus grausamen Familiengeheimnissen und Intrigen. Um Nienke zu finden, muss er lernen, loszulassen. Jamal würdigt Orpheus mit musikalischer Begleitung: Jedes Kapitel trägt den Titel eines passenden Musikstücks, von Bach über Mahler bis hin zu Tom Waits und ABBA. Die Playlist ist auf YouTube verfügbar. Jamals Roman geht über die griechische Mythologie hinaus und thematisiert familiäre Bindungen, Liebe, Einsamkeit und die Verrohung der Gesellschaft in einem eindringlichen, poetischen Stil. Die Sprache und der Inhalt schaffen eine magische Literaturerfahrung.

      Orpheus