Als Jana, Zukunftsforscherin aus Freiburg, ein Paket von einem ihr unbekannten Absender erhält, ist sie mehr als überrascht: Jemand schickt ihr den schmerzlich vermissten Kalender zurück, den sie vor Jahren verloren hat. Sie schreibt zurück. Und es entspinnt sich ein intensiver Austausch mit Johan, einem Busfahrer, der sich mit Verlust nur allzu gut auskennt … Ein einzigartiger und berührender Briefwechsel zweier Autoren. Ein Experiment, in dem universelle Themen verhandelt werden: Freundschaft, Liebe, Eltern-Kind-Beziehungen, (geplatzte) Lebensträume und Neuanfänge. Aber auch ein tröstlicher Dialog zwischen zwei verlorenen Seelen, die durch ihren Austausch den Mut finden, neue Wege zu gehen.
Heikko Deutschmann Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
- 378 Seiten
- 14 Lesestunden
Das Ehepaar Harold und Maureen Fry lebt nur noch nebeneinander her, bis Harold spontan zu Fuss zu einer krebskranken Freundin aufbricht, die 600 Kilometer entfernt im Sterben liegt. Diese Pilgerreise mit vielen Begegnungen und Erinnerungen verändert das Paar.
Der Koch
- 311 Seiten
- 11 Lesestunden
Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: Love Food fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.
Limit
Roman
2025: Bahnbrechende Technologien haben die Raumfahrt revolutioniert. In einem atemlosen Wettlauf fördern Amerikaner und Chinesen auf dem Mond Helium-3, ein Element, das sämtliche Energieprobleme der Welt zu lösen verspricht. Zur selben Zeit soll Detektiv Owen Jericho in Shanghai die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften Jagd, denn die ebenso schöne wie anstrengende Chinesin ist im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Spur führt rund um den Erdball - und zum Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen eine bedrohliche Entdeckung macht.
Zwischen den Attentaten
Geschichten aus einer Stadt
Als würde man an einer siebentägigen Erkundung der Stadt Kittur und ihrer Besonderheiten teilnehmen, so führt Aravind Adiga in seinem neuen Buch, einem Zyklus von Geschichten, den Leser durch diese brodelnde fiktive Stadt, die deutlich erkennbare Züge Bangalores trägt. Wie in Adigas preisgekröntem Debüt „Der weiße Tiger“ werden mit Witz und Furor, Mitgefühl und Humor, Mut und Leidenschaft Geschichten erzählt, in denen die unbarmherzigen Gegensätze und der unbeugsame Überlebenswille im heutigen Indien plastisch werden. Da ist der zwölfjährige Ziauddin, der in einem Teehaus in der Nähe des Bahnhofs aushilft und, weil er einem hellhäutigen Fremden vertraut, einen großen Fehler macht. Da ist ein privilegierter Schuljunge, der aus Protest gegen das Kastenwesen an seiner Schule Sprengstoff zündet. Und da ist George D’Souza, der Moskitomann, der sich bei der reizenden, jungen Mrs Gomes zum Gärtner und dann zum Chauffeur hocharbeitet und alles verliert, als er die strengen Grenzen zu überschreiten versucht. Aravind Adiga, dessen „Weißer Tiger“ den bedeutenden Booker-Prize gewann und zum Weltbestseller wurde, ist ein begnadeter Erzähler und Menschenkenner, und in dem reichen Panaroma von Figuren und Geschichten aus Kittur, die kunstvoll miteinander verwoben sind, erkennen wir fasziniert eine fremde Welt, die doch auch unsere ist, blicken in Abgründe menschlicher Kämpfe und lesen von Hoffnungen und Wünschen, die uns vertraut sind.
Die schönsten Märchen
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Sticheleien seiner Frau Mona kann er nicht mehr länger ertragen. Achim Achilles, nicht mehr ganz jung, nicht mehr ganz schlank, fängt wieder an zu laufen. Sein Ziel: der Ironman auf Hawaii. Der Weg dorthin: gepflastert mit Problemen. Wie gewinnt man Stilsicherheit bei der Wahl des richtigen Sportbekleidungs-Labels? Mit welchem Eiweißcocktail vermeidet man den Amino-Enzym-GAU? Sind Walker auch Menschen? Achim Achilles schlägt sich mit den drängenden Fragen von Millionen Läufern herum und lässt in seinem Tagebuch alle daran teilhaben. Und außerdem: die besten Lauftipps von Achim Achilles.

