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Marie-Monique Robin

    15. Juni 1960

    Marie-Monique Robin ist eine französische Journalistin und Dokumentarfilmerin, die ihre Recherchen häufig gleichzeitig in Buch- und Filmform veröffentlicht. Ihre Arbeit konzentriert sich auf investigativjournalistische Themen, von denen sich viele mit sensiblen sozialen und ökologischen Problemen befassen. Robin ist bekannt für ihren Ansatz, der tiefgehende Recherche mit fesselndem visuellen Storytelling verbindet. Durch ihre kombinierten Medienformate rückt sie entscheidende, oft übersehene Themen ins Rampenlicht und beleuchtet komplexe Machtstrukturen und deren Auswirkungen.

    La fabrique des pandémies
    Notre poison quotidien
    100 Historic Photos of the 20th Century
    Die Fotos des Jahrhunderts
    Pandemien oder Biodiversität
    Mit Gift und Genen
    • Am 14. April 2009 kündigte die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner an, dass die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 von Monsanto in Deutschland nicht mehr angebaut werden darf. Dies stellt einen Rückschlag für den weltweit größten Saatguthersteller dar, der für seine aggressive Geschäftspolitik und Einschüchterung von Kritikern bekannt ist. In ihrem Buch enthüllt Marie-Monique Robin die fragwürdigen Methoden, mit denen Monsanto zur dominierenden Kraft in der Saatgutindustrie wurde. Die Journalistin und Dokumentarfilmerin zeigt die Gefahren auf, die von den Produkten und der Macht des Konzerns ausgehen, da 90 Prozent der heute angebauten gentechnisch veränderten Organismen unter Monsanto-Patenten stehen, darunter Mais, Soja und Baumwolle. Robin kritisiert, dass das Unternehmen den Bauern verbietet, Saatgut aus ihrer Ernte für die nächste Aussaat zu verwenden. Nach dem Verbot von MON 810 gab es unterschiedliche Reaktionen: Umweltschützer und Biobauern feierten den Erfolg, während Industrie und Wissenschaft eine Niederlage beklagten. Aigners Entscheidung war jedoch nicht nur juristisch motiviert, sondern könnte auch politisch bedingt gewesen sein, insbesondere im Hinblick auf bevorstehende Wahlen. Die Debatte über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bleibt angesichts neuer Forschungsergebnisse aktuell.

      Mit Gift und Genen
      4,4
    • Pandemien oder Biodiversität

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Marie-Monique Robin arbeitet seit 2004 zum Thema der Biodiversität und weiß bei der Meldung vom Ausbruch einer Covid-19-Epidemie im Januar 2020, dass es um Naturzerstörung geht. Sie kontaktiert einen der bedeutendsten Forscher über Biodiversität, Serge Morand, der ihr den Zusammenhang mit der Umweltzerstörung bestätigt und ihr die Adressen von mehr als 60 Forschern weltweit gibt. Aus den Interviews mit den Experten ist dieses Buch entstanden. Sie erfährt, dass die Pandemie in Afrika milde verläuft, weil die Biodiversität dort stark ist und die Menschen sich an ihre Umwelt adaptiert haben. Aber die natürlichen Lebensräume der Viren schrumpfen, so dass die Viren mit ihren Wirten (Fledermäusen oder Nagetieren) weichen. An die Stelle von Urwald treten Monokulturen, wohin die Fledermäuse flüchten und Haustiere infizieren. Die Übertragung der Viren an die Arbeiter in der Nähe erfolgt mit dem Blut. Die industrielle Landwirtschaft beschleunigt diesen Prozess, weil die Tiere wenig Widerstandskraft haben. Die Menschen in den Großstädten haben nicht genügend Abwehrkräfte. Das Covid19 betrifft anders als die Grippe keine jungen Menschen (es sei denn, sie sind übergewichtig, haben Bluthochdruck, Diabetes oder chronische und auto-immunitäre Krankheiten). Der größte Risikofaktor ist die Fettleibigkeit der armen Bevölkerungsschichten in den Industriestaaten (allen voran USA und Mexiko) mit der hohen Zahl von Toten.

      Pandemien oder Biodiversität
    • Die Fotos des Jahrhunderts

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Bilder- und Lesebuch der Zeitgeschichte von den ersten Fotos des Turiner Grabtuches im Jahre 1898 bis hin zu einer Aufnahme der Mars-Mission Pathfinder von 1997

      Die Fotos des Jahrhunderts
    • Notre poison quotidien

      • 478 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Au cours des trente dernières années, le taux d'incidence du cancer a augmenté de 40 % (en tenant compte du vieillissement de la population). Les leucémies et les tumeurs cérébrales chez l'enfant progressent d'environ 2 % par an, tout comme les maladies neurologiques (Parkinson, Alzheimer) et auto-immunes, ainsi que les dysfonctionnements de la reproduction. Cette inquiétante épidémie touche particulièrement les pays dits "développés". Marie-Monique Robin, à travers une enquête de deux ans en Amérique du Nord, en Asie et en Europe, explore cette question cruciale. Elle s'appuie sur de nombreuses études scientifiques et des témoignages de chercheurs et de représentants d'agences de réglementation pour démontrer que l'origine principale de cette épidémie est environnementale. Elle attribue cette situation aux milliers de molécules chimiques qui ont envahi notre quotidien et notre alimentation depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale. L'auteure retrace le processus de production alimentaire, depuis l'utilisation de pesticides jusqu'aux additifs et plastiques alimentaires. Elle analyse également le système d'évaluation et d'homologation des produits chimiques, en soulignant son inadaptation à travers des exemples tels que les pesticides, l'aspartame et le bisphénol A. Enfin, elle met en lumière les pressions exercées par l'industrie chimique pour maintenir sur le marché des produits hautement toxiques.

      Notre poison quotidien