Recognized for its excellence in the field, this textbook delves into psychological concepts with clarity and depth. It offers comprehensive insights into various psychological theories and practices, making it an essential resource for students and professionals alike. The award highlights its contribution to understanding human behavior and mental processes, ensuring readers gain a solid foundation in psychology. Engaging case studies and practical applications enhance the learning experience, making complex ideas accessible and relevant.
Virginia Braun Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Offering a practical approach, this guide equips students with essential qualitative research methods. It outlines the rationale, timing, and execution of qualitative techniques, making it an invaluable resource for those studying or undertaking research projects. The step-by-step toolkit ensures that readers can effectively navigate the complexities of qualitative research, enhancing their understanding and application of these methods.
Bachelards Interesse gilt den einfachen poetischen Bildern, die den Leser eines Gedichts oder eines Romans beunruhigen, ihn nicht mehr loslassen, 'in ihm Wurzeln schlagen'. Woher rührt diese Macht des Bildes? Die Psychoanalyse hat - z. B. mittels der Traumdeutung - versucht, das Bild intellektuell aufzulösen und auf einen verborgenen Wunsch zurückzuführen. 'Der Analytiker erklärt die Blume aus dem Dünger', hält Bachelard dem entgegen; seiner Auffassung nach ist das poetische Bild etwas absolut Ursprüngliches, die Einbildungskraft daher eines der tiefsten menschlichen Vermögen. Um diese These zu untermauern, untersucht Bachelard einfache, zumeist positiv besetzte Bilder des Raumes, die in den Dichtungen aller Sprachen häufig wiederkehren. Zunächst Bilder intimer Räumlichkeit: das Haus, der Schlupfwinkel, die Höhle; sodann die 'Häuser der Dinge': Schubladen, Truhen, Nester und Muscheln; schließlich der Gegensatz von Drinnen und Draußen und das Bild der Rundheit. In unakademischer, selbs t wiederum bildhafter Sprache begründet damit Bachelard ein Verfahren vergleichender Literaturwissenschaft, das prinzipiell von jedem Leser nachvollziehbar ist: eine Theorie des 'Widerhalls' von Literatur im Geiste des Lesers.