Die Arbeit untersucht die Entwicklung des Faschingsfestes aus einer diachronen Perspektive und beleuchtet die Unterschiede in der Feierlichkeit über verschiedene Epochen und Regionen hinweg. Besonders im Fokus stehen die Karnevalsumzüge, Masken und Musik des 18. Jahrhunderts, die an fürstlichen Höfen stattfanden. Dabei wird deutlich, dass die Ausgelassenheit, die heute oft mit dem Karneval assoziiert wird, nicht universell zutrifft und sich die Festlichkeiten in dieser Zeit stark von den heutigen Bräuchen unterscheiden.
Julia Hümmer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


A Long Way Down
Roman
Komisch, rasant und mit schwarzem Humor – der neue Nick Hornby. Vier Menschen auf dem Dach eines Londoner Hochhauses wollen an Silvester ihr Leben beenden und schließen einen Pakt: Der neue Selbstmord-Termin ist der Valentinstag. Sechs Wochen bleiben, um gemeinsam zu überleben. Auf dem Dach treffen sich die vier, die sich nicht umbringen können, während andere zuschauen. Sie steigen vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin zu lösen, die nicht versteht, warum ihr Freund sie verlassen hat. Nach und nach teilen sie ihre Geschichten. Maureen, die allein für ihren schwerbehinderten Sohn Matty sorgt, Martin, der nach seiner Haftstrafe als Talkmaster gescheitert ist, Jess, die direkte Tochter eines Politikers, und JJ, der von seinem besten Freund im Stich gelassen wurde. Die vier beschließen, bis zum Valentinstag zu warten, um den finalen Sprung zu wagen, und finden auf unerwartete Weise zueinander. Trotz ihrer Unterschiede helfen sie sich gegenseitig. Hornby zeigt in diesem urkomischen, rasanten Roman einmal mehr seine Meisterschaft im Umgang mit schwarzem Humor und der menschlichen Psyche.