Claudia Opitz Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Streit um die Frauen
und andere Studien zur frühneuzeitlichen ›Querelle des femmes‹
Von ca. 1400 an wurde in Europa über vier Jahrhunderte hinweg über Geschlechter debattiert und dabei vor allem über Frauen gestritten. Weitere eineinhalb Jahrhunderte mussten dieser "Querelle des femmes" folgen, ehe die Frauen in Deutschland endlich das Wahlrecht erhielten ... Die Historikerin Claudia Opitz-Belakhal stellt die Kernthemen und Stationen der "Querelle" vor. Sie erklärt die Ursachen von Geschlechterungleichheit und die Stimme der Frauen in den frühneuzeitlichen Texten, bis hin zu deren Einfluss auf die Neuordnung der Geschlechterfrage in der Französischen Revolution. Dabei werden Kontinuität und Wandel auch im Hinblick auf moderne Feminismen ausgelotet, die in die Zukunft weisen. -- Provided by publisher
Geschlechtergeschichte
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Geschlechtergeschichte ist mittlerweile aus der historischen Forschung und Lehre nicht mehr wegzudenken. Sie verdankt viele Anregungen der Sozialgeschichte, hat sich aber auch neueren Entwicklungen wie der Historischen Anthropologie und der Neuen Kulturgeschichte geöffnet und die dort geführten Diskussionen mit geprägt. In dieser Einführung liegt der Fokus auf den Debatten um Konzepte und Methoden. Themen sind unter anderem die Auseinandersetzungen um die Kategorie "Geschlecht" oder um das Verhältnis von Diskurs und Erfahrung, die Kritik an dualistischen Kategorien wie "männlich-weiblich" oder "öffentlichprivat ", aber auch die Geschichte der Geschlechterrollen, der (Frauen-)Arbeit und der Sexualität sowie schließlich die kritische Revision der Geschichtsschreibung.
Das Geschlecht des Glaubens
Religiöse Kulturen Europas zwischen Mittelalter und Moderne
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Wie ist »europäische Geschichte« zu schreiben, wenn sowohl ethnisch-religiöse Vielfalt und Konflikte als auch die Kategorie Geschlecht berücksichtigt werden? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen verschiedene religiöse Kulturen in den Blick: christliche Gruppierungen, Islam und Judentum. Sie untersuchen, wie diese durch Geschlechterdifferenzen geprägt waren und wie religiöse Konstrukte und Repräsentationen geschlechtsspezifisch vermittelt wurden. Die Beispiele reichen von (vor-)reformatorischen Lese-, Gesangs- und Beichtpraktiken bis hin zu konkurrierenden Deutungsmustern des Priesterzölibats und der jüdischen Alltagskultur.
Fromme Frauen oder Ketzerinnen?
Leben und Verfolgung der Beginen im Mittelalter
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Enth. u. a. (S. 169ff.): Zwischen Ketzerei und Krankenpflege : die Beginen in der spätmittelalterlichen Stadt Bern / Kathrin Utz Tremp
Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung Band 2
- 680 Seiten
- 24 Lesestunden

