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Friedrich Von Oppeln-Bronikowski

    Antisemitismus?
    Schlüssel und Schwert
    Der Fürst
    • Der Fürst

      • 165 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Niccolò Machiavellis 1532 veröffentlichte Schrift „Il Principe“ hat sich als „Der Fürst“ in die Weltliteratur eingetragen. In seiner Radikalität und der scharfen Trennung zwischen politischem Handeln und individuellen Entscheidungen überstrahlt Machiavellis Werk die politischen Theorien seiner Zeitgenossen. Er untersucht, was das oberste politische Amt ist, die verschiedenen Arten davon, sowie deren Erhalt und Verlust. Im Fokus stehen Herrschaftsbildung und -sicherung, wobei alle Handlungen des Fürsten an ihrem politischen Zweck gemessen werden: der Erhaltung der Herrschaft. Der Erfolg hängt nicht vom moralischen Wert, sondern von der Wirkung des Verhaltens ab. Dieser amoralische, erfolgsorientierte Rationalismus verstörte viele Zeitgenossen. „Machiavellismus“ wurde zum Synonym für Verschlagenheit, Amoral und Rücksichtslosigkeit in der Politik. Skrupellose Machtpolitik wird oft als „machiavellistisch“ bezeichnet, und die berühmte „Realpolitik“ beruft sich auf Machiavellis Werk. Im Laufe der Jahrhunderte wurde „Il Principe“ unterschiedlich interpretiert, zuletzt auch von der Managementlehre adaptiert, sei es in Führungsstrategien oder Karriereplanung. Dennoch lohnt sich ein Blick ins Original, denn „Der Fürst“ bietet eine realistische, zeitlose Analyse der Politik, in der staatliche Interessen stets über ethische Überlegungen gestellt werden.

      Der Fürst
      3,7
    • Antisemitismus?

      Eine unparteiische Prüfung des Problems

      • 76 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Es gibt Leute, die „die Juden“ nur mit einem Totenkopf assoziieren und glauben, unser Volk sei so schwach, dass es dem jüdischen Einfluss wehrlos ausgeliefert ist, wenn nicht ein Damm errichtet wird. Diese Befürchtung kommt oft aus stark national betonten Kreisen. Ist man sich des eigenen Volkstums so unsicher, dass man sich nur durch hermetische Abschottung vor „Vergiftung“ schützen kann? (Friedrich von Oppeln-Bronikowski, S. 43) Der Autor, Friedrich von Oppeln-Bronikowski (1873-1936), verfasste sein Werk Anfang 1920, das noch im selben Jahr in zwei Auflagen erschien. Er stammt aus einer preußischen Offiziersfamilie und begann eine militärische Laufbahn, die durch einen Reitunfall beendet wurde. Daraufhin studierte er in Berlin Philosophie, Romanistik und Archäologie und übersetzte bedeutende französische Autoren ins Deutsche, darunter Anatole France und Honoré de Balzac. Als freier Schriftsteller veröffentlichte er Novellen und Romane. Obwohl er zunächst Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei war, wurde er aufgrund seiner Schriften gegen den Antisemitismus ausgeschlossen. Seine humanistisch-konservative Schrift ist nun in einer ungekürzten Neuausgabe erhältlich.

      Antisemitismus?