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Einar Már Guðmundsson

    18. September 1954

    Einar Már Guðmundsson ist ein gefeierter isländischer Autor, dessen Werk sich mit den Komplexitäten menschlicher Erfahrungen befasst. Er ist dafür bekannt, tiefgründige Themen und die komplizierten Abläufe der menschlichen Psyche durch sein Schreiben zu erforschen. Guðmundssons unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch seine poetische Qualität aus, reich an Metaphern und Bildern, die den Leser in seine Erzählungen hineinziehen. Seine literarischen Beiträge haben ihn als bedeutende Stimme in der zeitgenössischen skandinavischen Literatur etabliert.

    Einar Már Guðmundsson
    Isländische Könige
    Hundstagekönig
    Die Ritter der runden Treppe
    Vorübergehend nicht erreichbar
    Fußspuren am Himmel
    Engel des Universums
    • Über die schmale Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit Páll verlebt eine unbeschwerte Kindheit in Reykjavík. Doch in der Schule wird er von Kopfschmerzen heimgesucht. Schließlich wechselt er an eine Kunstschule und begegnet dort Van Gogh und Gaugin; ihnen fühlt er sich näher als seinen Mitmenschen. Langsam verschieben sich die Grenzen, Páll wird in die Nervenheilanstalt Kleppur eingeliefert – und stellt fest, dass er nur einer von vielen Verrückten ist. Einar Már Gudmundsson, einer der größten Dichter der isländischen Literatur, hat die tragische Geschichte seines geisteskranken Bruders zu einem aufsehenerregenden Roman verarbeitet, der irrsinnig komisch und zugleich zutiefst berührend ist. Ausgezeichnet mit dem Preis des Nordischen Rates.

      Engel des Universums
      4,3
    • Ólafur und Gudný hausen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem Kellerloch in Reykjavik. Sie haben zehn Kinder und kommen nur knapp über die Runden. Ólafur ist Seemann, dem Alkohol nicht abgeneigt, Gudný verdient in der Fischfabrik etwas dazu. Aber sie kann nicht verhindern, dass ihre Kinder in Pflegefamilien übers ganze Land verteilt werden. Doch Gudný bewahrt sich ihren Stolz, trägt die Nationaltracht und zupft sich die Augenbrauen. Getreu ihrem Wahlspruch „Man braucht immer weniger, als einem fehlt“ und mit Hilfe unzähliger Tassen Kaffee, den sie Lebensgras nennt, meistert sie das meist harte Leben. Der renommierte isländische Schriftsteller Gudmundsson hat eine zärtliche Hommage an seine Großeltern geschrieben - voller Witz, Melancholie und Lebensweisheit

      Fußspuren am Himmel
      4,0
    • Eine Geschichte über menschliche Grenzsituationen: Einar Thor und seine Geliebte Eva sind schwer alkohol- und drogenabhängig. Während Einar in den Niederlanden in Untersuchungshaft sitzt, schreiben die beiden sich fast täglich, und weil sie sich noch nicht lange kennen, erzählen sie einander ihre Lebensgeschichte. Dank ihrer innigen Verbindung gelingt es ihnen schließlich, die Sucht zu überwinden. Nach seiner Entlassung vertraut Einar dem Schriftsteller Einar Már Gudmundsson ihren Briefwechsel an. Gudmundsson, der darin sein eigenes Alkoholproblem gespiegelt sieht, schreibt daraufhin eine Liebesgeschichte über die beiden und schreibt sich selbst mit hinein - ein einzigartiges Buch zwischen Realität und Fiktion.

      Vorübergehend nicht erreichbar
      3,0
    • In sprudelnder Unbefangenheit reflektiert eine kleiner Isländer zwei Tage seines Lebens, in denen eine wunderbare Geburtstagsfeier und die Besteigung einer Ritterburg stattfinden.

      Die Ritter der runden Treppe
      3,6
    • Ausgezeichnet mit dem Isländischen Literaturpreis. Vielleicht braucht die Vergangenheit die Gegenwart dringender, als wir vermuten? Dies ist die vergessene Geschichte eines jungen Mannes aus Kopenhagen, der die Weltmeere durchstreifte und plötzlich König von Island wurde. Auf den Spuren von Jörgen Jörgensen nimmt Einar Már Gudmundsson den Leser mit in eine auffällig lustige Geschichte über Scheinheiligkeit, Ärger, Mängel und Schwächen. Über Menschen, die in den Umlaufbahnen um den Globus segeln. Menschen, die Gegenstand von Legenden wurden und die noch am Leben sind.

      Hundstagekönig
      2,4
    • Isländische Könige

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ein Knudsen fällt immer auf die Füße … In seinem neuen Roman greift Einar Már Gudmundsson geradezu genießerisch in die Vollen und formt aus zahllosen kuriosen Episoden rund um die schillernden Mitglieder der Knudsen-Dynastie, die seit zwei Jahrhunderten quer durch alle Berufe und Gesellschaftsschichten dem Fischerdorf Tangavík ihren Stempel aufdrückt, eine erfrischend humoristische Abrechnung mit der Vetternwirtschaft in der isländischen Gesellschaft: Ein Knudsen fällt immer auf die Füße. Alle sind sie Könige, alle sind sie in »der Partei«, und außer dem Parteibuch braucht ein Knudsen bei entsprechenden Fähigkeiten auch nicht unbedingt Zertifikate, um im Leben weiterzukommen. Tangavík steht dabei exemplarisch erst für die verruchten Hafenorte des 19. Jahrhunderts, die die unschuldige Bauernjugend mit Alkohol und Frauen ins Verderben stürzten, dann für die blühenden Fischereistandorte des 20. Jahrhunderts, und schließlich für die von smarten Bürgermeistern in die Pleite spekulierten Gemeinden des 21. Jahrhunderts.

      Isländische Könige
      2,8
    • Svemirski anđeli

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Na valu osobnog iskustva, nakon smrti brata koji je bolovao od shizofrenije, Einar Már Guðmundsson ispisao je roman o Pállu, neostvarenom slikaru i medikamentima izmučenom pacijentu psihijatrijske bolnice Kleppur u Reykjaviku. Snažnim slikama tmurnih islandskih pejzaža, moćnim, gotovo opipljivim opisima straha i patnje, Guðmundsson raspliće Pállovu priču od rođenja do smrti, a da pritom ne zapada u mistifikaciju bolesti ili patetiku, već prodire u samu srž problema oboljelog, neadekvatnih liječenja koja nude malo ili nimalo nade u poboljšanje i nerazumijevanja okoline za bolesti koje bi se trebale tretirati kao i sve druge, s empatijom i željom za pomoći. Obuhvaća sve strane shizofrenije – okrutnost, nemar i nemoć koji dolaze uz nju, ali i svijetle, sretne trenutke u životu Pálla i ostalih pacijenata, njegovih prijatelja. Ispisan s dozom humora, ovaj se roman čita lako i uspijeva u teškome zadatku da progovori o velikim temama bez pretencioznosti, te da istodobno bude i melankoličan i duhovit. Svemirski anđeli najvažnije su djelo Einara Mára Guðmundssona, a osim zanimljive teme, roman odlikuju osebujan stil, prohodan i poetičan jezik te pregršt glazbenih, književnih i likovnoumjetničkih referenci. Svemirski anđeli adaptirani su za film koji je uvjerljivo najuspješniji islandski film svih vremena, u režiji Friðrika Þóra Friðrikssona.

      Svemirski anđeli