Was ist befriedigender: einen 12-Stunden-Tag im Büro abzusitzen, inklusive Meetings, Telefonate und Spam-Mail, oder mit den eigenen, ölverschmierten Händen eine Harley wieder in Gang zu bringen? Für den promovierten Philosophen und ausgebildeten Mechaniker Matthew B. Crawford ist die Antwort eines Tages glasklar: Sein Weg aus der Sinnkrise führt ihn geradewegs in die eigene Motorradwerkstatt. Er tauscht den Anzug gegen den Blaumann, kündigt seinen Job bei einem Think Tank und findet endlich die Erfüllung, die ihm in Jahren der Schreibtisch-Arbeit gefehlt hat. Ich schraube, also bin ich ist ein erfrischendes Plädoyer für den Wert dessen, was man mit den eigenen Händen schaffen kann. 'Erst in der Motorradwerkstatt habe ich das Denken gelernt!' Matthew B. Crawford
Marc Saint-Upéry Bücher


Michael Moore greift erneut an: In seinem Werk kritisiert er den fragwürdigen Wahlsieg und die Hintermänner des amerikanischen Präsidenten mit einer Mischung aus Satire und scharfer Analyse. Diesmal richtet er seinen Fokus auf George W. Bushs Politik nach dem 11. September 2001. Moore stellt die Frage, ob der Krieg gegen den Terrorismus nicht lediglich ein Vorwand ist und erinnert an die unbequemen Fragen, die er in seinem Film Bowling for Columbine aufwarf: Wo sind die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein? Bis heute hat man im Irak nichts gefunden, während die US-Regierung Geschäfte zwischen texanischen Ölkonzernen und den Taliban förderte. Ein Skandal! Moore äußert zudem die kontroverse Vermutung, dass hinter den Anschlägen vom 11. September saudi-arabische Kampfpiloten stecken, was mehr an Verschwörungstheorien als an Fakten erinnert. Auch in anderen Punkten nimmt er es mit der Wahrheit nicht so genau; so behauptet er im Vorwort, die Krankenversorgung in Deutschland sei "umsonst". Moore beherrscht die Kunst der Ironie und scharfen Satire meisterhaft und zieht in seiner Kritik an Bush alle Register, bis hin zu einer göttlichen Intervention, die besagt, dass Bushs Wahlsieg nicht geplant war.