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Peter Tempest

    Märchen
    The tale of the dead princess and the seven knights
    • Alexander Puschkin verfasste bereits in den 1820er Jahren ein Märchen in Versform unter dem Titel Das Märchen von der toten Prinzessin und den sieben Recken, oft auch kurz Die leblose/tote Prinzessin genannt. Diese Version erzählt im Grunde das gesamte Märchen, jedoch mit zahlreichen Unterschieden zur Grimmschen Version: - Schneewittchen wird nicht als solches bezeichnet, sondern ist eine namenlose Prinzessin. - Statt zu sieben Zwergen flüchtet sie zu sieben Rittern. Dort fehlen die Episoden mit dem geschnürten Mieder und dem vergifteten Kamm. Die Ritter gehen auf die Jagd statt in ein Bergwerk und würden das Mädchen gerne selbst ehelichen, geben sich aber mit ihrer Freundschaft zufrieden. - Im Wald soll das Mädchen statt von einem Jäger von einer Kammerfrau getötet werden; der Mordanschlag im Haus der Ritter wird von ihr im Auftrag der Königin als Wiedergutmachung für ihren Betrug beim ersten Mordauftrag verübt. - Die Heldin ist mit dem Prinzen, der sie am Ende rettet, bereits aus der Zeit im Königsschloss verlobt. - Die böse Königin stirbt vor Gram, schon wieder nicht die Schönste zu sein.

      The tale of the dead princess and the seven knights
      4,3
    • Alexander Sergejewitsch Puschkin gilt als der größte Dichter Russlands und als Begründer der modernen russischen Literatur. Diese Ausgabe enthält zwei gedichtete Erzählungen: "Märchen vom Fischer und dem Fischlein" und "Märchen vom Zaren Saltan, von seinem Sohn, dem berühmten, mächtigen Recken Fürst Gwidon Saltanowitsch und von der wunderschönen Schwanenprinzessin". Die Fabel der ersten Geschichte entstammt dem russischen Volksmärchen "Die gierige Alte", das Ähnlichkeiten mit dem deutschen Märchen "Von dem Fischer und seiner Frau" aufweist. Die zweite Geschichte basiert ebenfalls auf einem russischen Volksmärchen, das von einem Mann erzählt, dessen Beine bis zum Knie in Gold und Arme bis zum Ellbogen in Silber verwandelt werden. Beide Erzählungen sind reich an fantastischen Elementen und thematisieren Gier, Macht und die Konsequenzen menschlichen Handelns. Puschkins poetische Sprache und seine Fähigkeit, tiefere menschliche Emotionen darzustellen, machen diese Märchen zu zeitlosen Klassikern der Literatur.

      Märchen
      4,7