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J. Dudel

    Grundriß der Sinnesphysiologie
    Grundriss der Neurophysiologie - Korrigierter Nachdruck der vierten, neubearbeiteten und ergänzten Auflage
    Biophysik
    Heidelberger Taschenbuch Basistext Medizin Psychologie: Grundriß der Neurophysiologie
    • Biophysik

      Ein Lehrbuch

      • 738 Seiten
      • 26 Lesestunden

      Es ist meist ein zufälliger Anlass, der zur Entstehung eines Werkes dieser Art führt. Vor mehreren Jahren hielten einige Kollegen an der Technischen Universität München eine Ringvorlesung über Biophysik, an der Physiker, Chemiker, Biochemiker und Biologen teilnahmen, um die physikalisch orientierten Prinzipien ihrer Disziplinen darzustellen. Aus dieser Vorlesung ist dieses Buch hervorgegangen, allerdings in erweiterter Form und mit neuen Autoren. Biophysik ist ein Grenzgebiet, in dem präzise Definitionen schwer zu finden sind. Um Biophysik zu betreiben, sind Grundkenntnisse in Biologie, Physik, physikalischer Chemie, Chemie und Biochemie erforderlich. Dies wirft die Frage auf, ob Studenten auf die Literatur dieser Nachbargebiete verwiesen werden sollten, was die Auswahl des Wissensstoffes ihnen überlassen würde. Wir sind der Meinung, dass es nützlicher und zeitsparender ist, wenn der ausgewählte "Zusatzwissensstoff" in konzentrierter Form im Rahmen der Biophysik-Vorlesung angeboten wird. In diesem Buch finden sich Beiträge zur Struktur und Funktion der Zelle, zum chemischen Bau biogener Makromoleküle sowie zur theoretischen Chemie. Das Bild der Biophysik hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt.

      Biophysik1977
    • 1. Der Aufbau des Nervensystems (R. F. Schmidt) behandelt die Grundlagen der Nervenzellen, das Stütz- und Ernährungsgewebe, die Nerven und die Anatomie des Zentralnervensystems. Es folgt die Erregung von Nerv und Muskel (Dudel), die das Ruhepotential, den Na+-Einstrom, die Natriumpumpe, das Aktionspotential, die Kinetik der Erregung, Elektrotonus und Reiz sowie die Fortleitung des Aktionspotentials umfasst. 3. Die synaptische Übertragung (R. F. Schmidt) beleuchtet die neuromuskuläre Endplatte als Beispiel einer chemischen Synapse, die Quantennatur der chemischen Übertragung sowie zentrale erregende und hemmende Synapsen. 4. Die Physiologie kleiner Neuronenverbindungen und Reflexe (R. F. Schmidt) beschreibt typische neuronale Verschaltungen, den monosynaptischen Reflexbogen und polysynaptische motorische Reflexe. 5. Der Muskel (Dudel) thematisiert die Muskelkontraktion, deren Abhängigkeit von Faserlänge und Verkürzungsgeschwindigkeit sowie die elektro-mechanische Kopplung und die Regulation der Muskelkontraktion. 6. Motorische Systeme (R. F. Schmidt) erläutern die spinale Motorik, die Aufgaben der Muskelspindeln und Sehnenorgane, polysynaptische motorische Reflexe, die funktionelle Anatomie supramedullärer motorischer Zentren, die reflektorische Kontrolle der Körperstellung im Raum und die motorischen Funktionen von Großhirn und Kleinhirn. 7. Das sensorische System (M. Zimmermann) rundet das Thema ab.

      Heidelberger Taschenbuch Basistext Medizin Psychologie: Grundriß der Neurophysiologie1972