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Elena De Angeli

    Pnin
    Die Welt des Mittelmeeres
    • Mit guten Gründen hat man den Mittelmeer-Raum die 'Wiege Europas' genannt. Die Geschichte des Abendlandes hat von dort ihren Ausgang genommen. Zugleich liegen dort die Anfänge eines vielfältigen, spannungsvollen Austausches zwischen großen Kulturen. Die mediterrane Welt zeigt (geographisch, gesellschaftlich, ideengeschichtlich, politisch) nicht nur ein 'westliches' Gesicht, sondern auch ein 'östliches' und ein 'afrikanisches', sie war und ist das Laboratorium nicht einer einzigen, sondern mehrerer Zivilisationen. Eben darin steckt ihre anhaltende Faszinationskraft, die den Reisenden genauso wie den Historiker lockt. Sie führt den anschaulichen Beweis für die Vielsprachigkeit der Lebensformen, für den Bildungsprozeß kultureller Identität durch Widerspiel und Nachbarschaft, Öffnung und Selbstbehauptung. Davon handelt das vorliegende Buch, zu dem sich unter der Herausgeberschaft von Fernand Braudel drei hochrenommierte Autoren zusammengefunden haben, deren Kennerschaft ebenso unangefochten ist, wie ihre schriftstellerischen Fähigkeiten überzeugend sind. Das Ergebnis dieser geographischen, geschichtlichen und kulturellen Erkundungsreise, wie Braudel es nennt, ist ein ebenso übersichtliches wie bestechendes Bildnis der mediterranen Regionen und Lebensweisen.

      Die Welt des Mittelmeeres2017
      4,5
    • Pnin

      • 298 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der zerstreute Professor Timofey Pnin ist ein einsamer Individualist, den der American Way of Life tief verstört. Der Immigrant wirkt auf seine Umwelt wie ein komischer Versager. Aber seine Würde, sein Ernst, seine Persönlichkeit lassen eben diese Umwelt lächerlich erscheinen: Sie versagt an ihm. Alles, was Pnin widerfährt, macht uns diesen altmodischen russischen Gelehrten liebenswert.

      Pnin1998
      3,9