Das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 war ein Schlüsselereignis des 20. Jahrhunderts. Der Zusammenbruch der vier großen Reiche Europas führte zur folgenreichen Neuordnung des Kontinents in der Versailler Friedenskonferenz von 1919. In ihrem preisgekrönten Buch schildert die Historikerin Margaret MacMillan anschaulich das Geschehen rund um die Vertragsverhandlungen: die Differenzen der Siegermächte, das Feilschen um den Nachlass der Verlierer, den »Diktatfrieden«, der Deutschland die Alleinschuld am Kriegsausbruch aufbürdete. MacMillan würdigt das Bemühen der Sieger um eine dauerhafte Friedensordnung, zeigt aber auch, wie sehr die folgenden Konflikte in Europa wie im Nahen und Fernen Osten bereits im Versailler Vertrag angelegt waren. Diese erste große Gesamtdarstellung des Versailler Friedensvertrags ist ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung.
Aris van Braam Bücher


Bedenham 1943: In einem kleinen englischen Dorf werden provisorische Flugplätze für amerikanische Bomber angelegt. Einer der Piloten ist der Amerikaner John Hooper, dessen gesamte Crew bei einem Einsatz ums Leben kam. Tieftraumatisiert von den Erlebnissen des Krieges findet er in Bedenham Hilfe bei der jungen Dorfschullehrerin Heather Garret, deren Mann seit Jahren verschollen ist. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine tiefe Zuneigung. Doch von der Dorfgemeinschaft wird diese verbotene Liebe mit unverhohlener Feindseligkeit betrachtet...§