Was treibt Menschen dazu an, sich völlig allein auf eine Reise über das offene Meer zu begeben? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, richtet Richard J. King seinen Blick auf eine Reihe eigenwilliger Persönlichkeiten. Sie wagten es, ganz auf sich gestellt und in oft winzigen Schiffen die Weltmeere zu bezwingen, befreundeten sich mit Vögeln, gaben ihrer Ausrüstung Namen, überschritten geografische, körperliche und mentale Grenzen und verschwanden nicht selten für immer. King spannt einen Bogen von Joshua Slocum, der ab 1895 als erster bekannter Alleinsegler mit einfachsten Mitteln die Welt umrundete, über Sharon Sites Adams, die in den 1960ern, kurz nachdem sie ihren Fuß erstmals auf ein Segelboot gesetzt hatte, nur in Begleitung ihrer Schildkröte den Pazifik überquerte. Und nicht zuletzt zum packenden Bericht seiner eigenen Überquerung des Atlantiks, die beinahe ein fatales Ende genommen hätte.
Rudolf Maštalýř Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Der Kurs der Kennedys
Wie ein kleines Boot die Geschicke einer großen Familie lenkte
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
Die Geschichte einer legendären Familie und ihres über Generationen hinweg bedeutenden Segelboots verdeutlicht die zentrale Rolle des Segelns und des Meeres im Leben der Kennedys. Ihre enge Verbindung zur Yacht Victura, die 1932 in den Familienbesitz gelangte, hebt sich von anderen Seglerfamilien an der Ostküste der USA ab. Joe jr., John F. und Bobby fuhren unzählige Male mit dem knapp acht Meter langen Boot über das Wasser, und der Druck, bei Rennen alles zu geben, führte oft zu heftigen Reaktionen ihres Vaters. Als John F. im Zweiten Weltkrieg einen U-Boot-Untergang überlebte, glaubten die Kennedys, dass seine Erfahrungen auf der Victura entscheidend für sein Überleben waren. Hochglanzbilder des späteren Präsidenten und seiner Frau Jackie auf dem sonnigen Deck der Yacht verstärkten den Kult um die Familie. Auch Ted navigierte durch schwierige Gewässer, bevor er als 'Löwe des Senats' bekannt wurde, und die Nachkommen seiner verstorbenen Brüder segelten noch Jahrzehnte später mit der Victura. James W. Graham zeichnet in seinem Buch die Lebenslinien dieser amerikanischen Dynastie nach, die Mythos und Lifestyle verkörpert und oft im Mittelpunkt von Verschwörungstheorien stand. Die Geschichte des kleinen Bootes, das Zeuge großer Ereignisse war, beleuchtet das Erbe und den Kampfgeist der Kennedys.
Mein Name ist Bond ... James Bond
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
Roger Moore, der Inbegriff eines englischen Gentlemans, hat in zahlreichen unvergesslichen Filmen und TV-Serien der letzten 50 Jahre mitgewirkt. Seine Rollen als Simon Templar und Lord Brett Sinclair sind unvergesslich. Als der höflichste 007 verkörperte er James Bond in sieben erfolgreichen Filmen, die bis heute beliebt sind. In seiner Autobiographie gewährt er erstmals Einblicke in seine Arbeit als Darsteller ikonischer Rollen und die Zusammenarbeit mit legendären Stars. Er reflektiert über sein Familienleben, seine Kindheit in London und seine Evakuierung zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sowie über die glücklichen und turbulenten Zeiten seines späteren Lebens. Dazu gehören seine Rolle als UNICEF-Botschafter, der Ritterschlag durch die Queen und sein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Moore teilt Erinnerungen an seine Ehen, Kinder und die Liebe zu seiner Frau Kristina. Er berichtet von seinen Anfängen als Schauspieler, seinem Durchbruch bei MGM und der Zusammenarbeit mit Leinwandlegenden wie Elizabeth Taylor und David Niven. Seine Erlebnisse bei den James-Bond-Filmen und die Begegnungen mit Größen wie Cary Grant und Frank Sinatra machen die Autobiographie ebenso unterhaltsam und charmant wie die Legende selbst.