Suth und Noli, Kinder vom Stamm der Mondfalken, verlassen aus Not die Guten Jagdgründe, um zu überleben. Nach einer entbehrungsreichen Wanderung durch Steinsenken und Dürregebiete gelangen sie zum Stamm der Affen.
Jenny de Jonge Bücher






Die dreizehnjährige Lakshmi merkt schnell, dass man sie belogen hat. Niemals wird sie als Dienstmädchen für eine reiche Frau in der Stadt arbeiten. An eine Mädchenhändlerin hat ihr Stiefvater sie verkauft, und ein heruntergekommenes Bordell in Kalkutta ist ihr neues Zuhause ...
Mitten im Dschungel stürzt die kleine Propellermaschine ab und plötzlich sind Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max auf sich allein gestellt. Wo sollen sie einen Unterschlupf und etwas zu essen finden. Und wie kommen sie aus diesem Urwald überhaupt wieder heraus? Immerhin ist ein Fluss in der Nähe und wilde Früchte, und Fred hat genug Abenteuerbücher gelesen, um ein Floß zu bauen. Aber ob das zum Überleben in der Wildnis reicht?
„Es gibt keine Anonymen Holocaustler, denen man beitreten könnte, es gibt kein Forum, dem man sich mitteilen könnte: ‚Hallo zusammen, ich bin holocaust-abhängig. Inzwischen bin ich clean, ich brauche den Holocaust nicht mehr, um mein Selbstwertgefühl aufzubauen. ” Sich mit Humor zu wappnen ist sicher keine schlechte Strategie, wenn man in einer Familie aufwächst, über der die schwarzen Schatten der Auslöschung liegen. Und es ist dieser couragierte Humor, der das Buch der Künstlerin Bernice Eisenstein so außergewöhnlich macht. Mit unbedingter Aufrichtigkeit stellt sie sich der Frage, was der Holocaust für ihr Leben bedeutet, wie sehr er auch ihre eigene, die zweite Generation geprägt hat. Schonungslos und ohne jedes Selbstmitleid erzählt sie von dem Kind, dem bewusst wird, dass die Eltern sich ihren Schicksalsgenossen stärker verbunden fühlen als der eigenen Tochter. Dem Kind, das lernt, den Holocaust als soziale Trumpfkarte auszuspielen. Dem Kind, das versucht, sich durch exzessive Beschäftigung mit der Shoah auf Augenhöhe mit dem Leid der Eltern zu begeben. Bernice Eisenstein gelingt es, mit warmherziger Klugheit Unaussprechliches in Worte zu kleiden – und wo auch ihr die Sprache versagt, lässt sie Illustrationen sprechen.
Der Junge im gestreiften Pyjama
- 270 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt. Preise und Auszeichnungen für »Der Junge im gestreiften Pyjama«:- Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 (Jugendjury)- Buch des Monats Dezember 2007 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V., Volkach- Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2008- Ausgezeichnet als Penguin Orange Readers’ Group Book of the Year 2009- Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award: Bestes Kinderbuch des Jahres- Ausgezeichnet mit dem Listener's Choice Book of the Year: Bestes Hörbuch des Jahres (UK)- Nominiert für die Carnegie Medal (UK)- Nominiert für den Ottakar's Book Prize (UK)- Nominiert für den Paolo Ungari Prize (Italien)
Meg Rosoff – eine große Ausnahmeautorin unserer Zeit Dem eintönigen Leben in Armut, das zu ihrer Zeit für Frauen nur aus Kinderkriegen, Hunger und harter Arbeit besteht, will die junge Pell Ridley sich nicht fügen. Sie träumt davon, frei zu sein. Am Morgen ihres Hochzeitstages reitet sie mit wehenden Haaren auf ihrem Pferd Jack einer ungewissen Zukunft entgegen. Doch vor die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens hat das Leben ihr zahlreiche Stolpersteine in den Weg gelegt … Meg Rosoff gelingt es wie kaum einer anderen, ihre Leser immer wieder mit ungewöhnlichen Geschichten vollkommen zu überraschen und zu verblüffen. In ihrem neuen Roman entführt sie uns in die raue und düstere Heidelandschaft im Südwesten Englands in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Voller Wohlwollen ihren Figuren gegenüber, erzählt sie vom Drama des Erwachsenwerdens und der Suche nach Identität.
Was wäre wenn
- 255 Seiten
- 9 Lesestunden
Als David Case seinen kleinen Bruder eines Tages nur knapp vor einem Sturz aus dem Fenster bewahrt, wird ihm schlagartig bewusst: Uns trennt oft nur ein Wimpernschlag von der Katastrophe. Und er ist sich sicher: das Schicksal wird wieder zuschlagen. Also versucht er, sich vor ihm zu verstecken: er ändert seinen Namen in Justin Case, trägt die seltsame Mode, die das seltsame Mädchen Agnes ihm aussucht und beginnt zu laufen, immer schneller, immer länger – wobei er nie seinen Windhund Boy einholen wird, der nur in seinem Kopf existiert und den außer ihm nur sein Freund Peter sieht. Als er sicherheitshalber auch noch sein Zuhause verlässt und die Freundschaft zu Agnes immer komplizierter wird, wächst ihm die eigene Verwirrung zunehmend über den Kopf. Aber obwohl ihn das Schicksal natürlich keinen Moment aus dem Blick verliert, lässt er sich von ihm nicht unterkriegen.
