LJ Veen Klassiek - 1: Onze voorouders
- 464 Seiten
- 17 Lesestunden
Absurde verhalen over gefingeerde historische figuren.






Absurde verhalen over gefingeerde historische figuren.
Contiene: Il cavaliere inesistente, Il visconte dimezzato, Il barone rampante.
Der Weltbestseller in neuer Ausstattung Der englische Franziskanermönch William von Baskerville ist in einer delikaten politischen Mission unterwegs in eine italienische Benediktinerabtei. Dort gerät er, zusammen mit seinem etwas unbeholfenen, jungen Adlatus Adson von Melk, in einen Strudel von kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ...
Herr Palomar ist ein stiller und sympathischer Zeitgenosse. Sein ganzes Interesse gilt dem Betrachten. Egal, was sich seinen neugierigen Augen darbietet - ob das Liebesspiel von Schildkröten, die Auslagen eines französischen Käsegeschäfts oder ein entblößter Busen am Strand -, er macht sich so seine Gedanken. Wenn er dann glaubt, glücklich alles gesehen zu haben, springt ihm jedoch unversehens wieder etwas ins Auge, was ihm zuvor entgangen war. Immer treiben ihn seine Phantasie, seine diskrete Neugier und die Vorliebe fürs Große im Kleinen in wahrhaft abenteuerliche Denkspiralen und Selbstgespräche, und damit in schwindelerregende Perspektiven, als enthielte jeder Punkt die Unendlichkeit.
Des Lesers Alptraum: Mitten im Sog der Worte bricht die Geschichte plötzlich ab, etwa durch fehlerhafte Bindung. Der Leser, den Italo Calvino zum Helden macht, erlebt diesen unfreiwilligen Lektüre-Interruptus gleich zehnmal. Bei seinem Besuch im Buchladen trifft er eine Leserin, die dasselbe Missgeschick erlitten hat. Gemeinsam jagen sie die Fortsetzung der Geschichte, geraten jedoch in immer neue Romananfänge. In diesem ungewöhnlichen Werk zeigt sich Calvino als Schelm, der mit Erzählhaltungen und Genres spielt – vom Agententhriller bis zum pornographischen oder metaphysischen Roman. Er entwickelt eine Philosophie des Lesens und fabuliert darüber hinaus, dass sich die Balken biegen. Literaturwissenschaftler mögen von "postmodernem Roman" sprechen und "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" als Fundgrube preisen, doch das Lesevergnügen bleibt ungetrübt, sobald man sich auf dieses grandiose Verwirrspiel mit Schein und Wirklichkeit einlässt. Calvino macht uns Leser zu seinen Co-Autoren, die in ihrer Phantasie an den zehn Textflicken weiterweben, die möglicherweise aus einem unermeßlichen Erzählteppich stammen. Die einzige Geschichte, die ein Ende findet, ist die von Leser und Leserin – aus den Zwischenkapiteln entwickelt sich der eigentliche Roman. Die beiden heiraten und verbringen die Hochzeitsnacht mit leidenschaftlicher Lektüre.
Een Italiaan raakt als krijgsgevangene tijdens de Tweede Wereldoorlog in de Verenigde Staten verzeild en begint een lange tocht naar Texas.