Inhaltsverzeichnis: M. Shubik untersucht geld- und finanzwirtschaftliche Institutionen aus der Perspektive nichtkooperativer Spiele. W. Meyer beleuchtet die Methodologie der positiven Ökonomie und deren Konsequenzen. H. Bonus behandelt ordnungspolitische Aspekte öffentlicher Güter, während R. Pethig das Freifahrerproblem in der Theorie öffentlicher Güter analysiert. W. F. Richter charakterisiert das Trittbrettfahrerverhalten. H. Hartmann und C. Lau erörtern strategische Entscheidungen in gewerkschaftlichen Dachorganisationen. H. Grossekettler thematisiert den Einfluss innerorganisatorischer Informationsverarbeitung auf das Wachstum in Marktwirtschaften. R. Selten und W. Güth führen eine spieltheoretische Analyse einer Verhandlungssituation durch. G. Schwödiauer und M. Wagner behandeln Kreditkontrakte und Investitionsentscheidungen. R. John und V. Böhm befassen sich mit temporären Gleichgewichten und deren Dynamik. F. Haslinger diskutiert die mikroökonomische Fundierung der Geldtheorie. E. Schlicht beschreibt die Methode der Gleichgewichtsbewegung als Approximationsverfahren. L. Poullain thematisiert Verständigungsprobleme zwischen Wissenschaft und Praxis, gefolgt von W. Krelle, der darauf antwortet. C. B. Blankart und W. Neuefeind analysieren zunehmende Skalenerträge und deren wohlfahrtsökonomische Implikationen. D. Bös behandelt wirtschaftspolitische Ziele und öffentliche Preisbildung. K. Brockhoff und F. Vogel präsentieren E
Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Bücher


Finanzmärkte im Spannungsfeld von Globalisierung, Regulierung und Geldpolitik
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
Globale Finanzmärkte erfüllen unverzichtbare Aufgaben für eine effiziente Allokation der Ressourcen und für die Disziplinierung der Politik. Sie belohnen „gute“ Politiken durch Kapitalzuflüsse, und sie bestrafen eine „schlechte“ Politik durch Abwanderung. Trotz dieser Vorteile ist die Mobilität des internationalen Kapitals zunehmend in die Kritik geraten. Sie kann - jenseits der Fundamentalfaktoren - zu weltweiten Verzerrungen der Finanzmarktpreise führen, die tief in die realwirtschaftliche Sphäre hineinreichen und die Aktionsparameter der Geld- und Währungspolitik lähmen. Ist die Globalisierung der Finanzmärkte zu weit gegangen? International renommierte Autoren diskutieren im vorliegenden Band drei zentrale Eckpunkte des Spannungsfeldes, innerhalb dessen die Finanzmärkte stehen: die Globalisierungswirkungen, die Balance zwischen Wettbewerb und Regulierung und die Perspektiven für die europäische Währungspolitik.