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Georg Haderer

    2. Februar 1973

    Georg Haderer ist ein österreichischer Autor, dessen vielfältige Lebenserfahrungen seine einzigartige literarische Perspektive prägen. Seine Werke erforschen oft die Tiefen der menschlichen Erfahrung mit einem ausgeprägten Sinn für Details und unerwarteten Wendungen. Haderers Stil zeichnet sich durch scharfsinnige Beobachtung und die Fähigkeit aus, die Essenz des gegenwärtigen Lebens einzufangen.

    Ohnmachtspiele
    Es wird Tote geben
    Der bessere Mensch
    Engel und Dämonen
    Sterben und sterben lassen
    Seht ihr es nicht?
    • Seht ihr es nicht?

      Kriminalroman

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      DU SIEHST ES NICHT. UND TROTZDEM KANN ES DIR GEFÄHRLICH WERDEN ... PHILOMENA SCHIMMER KÄMPFT GEGEN EINE UNSICHTBARE BEDROHUNG. Eine Frau ist tot, ihre Tochter verschwunden. Als Helena Sartori, eine leidenschaftliche Wissenschaftlerin, die an Nanobots forschte, ermordet aufgefunden wird, wird Philomena Schimmer beauftragt, die vermisste Karina zu suchen. Helene hat sich kurz vor ihrem Tod in eine wlanfreie Einöde zurückgezogen. Was geschah mit ihr? Hat ihre Arbeit an den winzigen Robotern die Familie ins Unglück gestürzt? Ist Karina am Leben oder wurde sie entführt? Je länger die Suche dauert, desto schwieriger wird es für Philomena, ihre professionelle Distanz zu wahren. Plötzlich taucht ein alter Fall aus ihrer Vergangenheit auf – eine junge Frau, die sie damals nicht retten konnte. Philomena liebt ihre Schwestern, hat aber auch ihre Nerven. Ihr Exfreund bleibt ein Teil ihres Lebens, obwohl er längst eine neue Beziehung hat. Als Polizistin sieht sie Dinge, die andere nicht wahrnehmen, und entdeckt kleinste Hinweise. Nach einer traumatischen Erfahrung hat sie mysteriöse „Besucher“, die sie nicht ignorieren kann. Georg Haderer schafft mit Leichtigkeit und Humor einen fesselnden Krimi. Er konfrontiert den Leser mit der Angst vor der Dunkelheit und der Unsichtbarkeit von Gefahren, während er gleichzeitig für humorvolle Momente sorgt. Philomena Schimmer wird dich mitfühlen und mitfiebern lassen, während du versuchst, das Rätsel

      Seht ihr es nicht?
      5,0
    • Nach 26 Jahren im Gefängnis kehrt Frederik Bosch an den Ort zurück, wo er in den 80ern die siebenjährige Susanna Paulus ermordet haben soll. Seine Rückkehr sorgt in Schaching für Aufruhr. Inspektionskommandant Major Schäfer glaubt, die Wogen werden sich glätten, doch als er Hinweise erhält, die Boschs Schuld infrage stellen, beginnt er zu ermitteln. Dabei stößt er auf fragwürdige Gutachten und ignorierte Indizien, sowie auf den angesehenen Bürger Luis Strommer, der anscheinend ein dunkles Geheimnis hat. Der Roman bietet ein literarisches Kaleidoskop aus undurchsichtigen Charakteren, rauen Landpolizisten und psychischen Ausnahmezuständen. Georg Haderer gelingt es, seinen sympathisch-grantigen Ermittler Major Schäfer auf jeder Seite lebendig werden zu lassen. Schäfer, ein Kultstatus unter Krimi-Fans, kämpft mit Ängsten und depressiven Verstimmungen, bleibt jedoch mit einer Portion Ironie und Wiener Schmäh unerschütterlich. Die Geschichte entfaltet sich in einer kleinen Provinz, in der ein Jäger erschossen wird und ein entlassener Kindermörder zurückkehrt. Die Bewohner sind entschlossen, ihn zu beseitigen. Haderer zieht die Leser mit unerwarteten Wendungen in seinen Bann und bietet fesselnde, ironische Unterhaltung. Major Schäfer ermittelt unkonventionell und eigensinnig, was ihn zu einem einzigartigen Original macht.

      Sterben und sterben lassen
      4,3
    • Engel und Dämonen

      Kriminalroman

      Major Schäfer ist verschwunden, und Chefinspektor Bergmann steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Nach 23 Tagen ohne Spur des Majors muss er sich mit einem hingerichteten Prostituiertenmörder, dem mysteriösen Tod eines Kroaten und einem toten IT-Spezialisten, der einen Bombenanschlag plante, auseinandersetzen. Die Ermittlungen führen Bergmann zu einem geheimen Bund, und es wird bald klar, dass Schäfer möglicherweise in deren Fänge geraten ist. Als Bergmann einem Hinweis von Wanderern folgt, die den Major in einem Schweizer Gebirgswald gesehen haben, ignoriert er alle Vorschriften und begibt sich in den Westen. Georg Haderer, als einer der besten Krimiautoren Österreichs gefeiert, verbindet in seinen Geschichten den harten Realismus der Polizeiarbeit mit surrealen Elementen. Die Wiener Unterwelt trifft auf bizarre Heilsversprechen, während Naturkatastrophen auf die Prophezeiungen einer Sekte stoßen. Haderers Werke sind nicht nur spannend, sondern auch humorvoll, mit viel Herz und Blut. Die Kriminalromane um Major Schäfer sind sowohl einzeln als auch in Reihe lesbar und bieten kluge, ironische und witzige Plots, die Leser fesseln und zum Schmunzeln bringen.

      Engel und Dämonen
      4,2
    • Der bessere Mensch

      Kriminalroman

      SCHÄFER KANN NICHTS MEHR AUS DER RUHE BRINGEN. AUSSER VIELLEICHT: TOTE MÖRDER IN WIEN, DIENSTVERSETZUNGEN NACH SALZBURG UND EXISTENZIELLE FRAGEN NACH GUT UND BÖSE. SCHÄFER IST WIEDER DIENSTREIF und besser gelaunt denn je. Der POLIZEIMAJOR hat in seinem letzten Fall dem Wahnsinn näher gestanden als der Aufklärung der Morde. Dank Antidepressiva geht es ihm nun bestens. Doch Bergmann, sein Assistent, findet, dass es fast zu gut läuft. MANISCH RECHTHABERISCH stürzt der Major sich in den WIENER POLIZEI-ALLTAG, allerdings ist an seinem neuen Fall nichts gewöhnlich: Ein Nationalrat im Ruhestand liegt tot in seinem Arbeitszimmer, und vom Täter bleibt nur ein mit Flusssäure überschütteter Kopf. DNA-Spuren führen ihn zu einem Verbrecher, der seit fünfzehn Jahren tot ist. Als wäre das nicht genug, wird ein weiteres MORDOPFER – ein Mädchen mit einem Messer in der Brust – gefunden. Mit der steigenden Zahl der Opfer schrumpft Schäfers Antidepressiva-Ration. Nach einem Missgeschick wird er nach SALZBURG versetzt, doch dieses Exil entpuppt sich als Glücksfall, denn SCHÄFERS FAUXPAS IST NICHT DAS EINZIGE, DAS DORTHIN FÜHRT. In Salzburg trifft Schäfer auf WELTVERBESSERUNGS-APOSTEL und beginnt, nicht nur nach den Tätern zu suchen. Er stellt grundlegende Fragen: Heiligt der Zweck alle Mittel? WER ENTSCHEIDET ÜBER RICHTIG UND FALSCH? Sind Gut und Böse nur Illusionen, die von Menschenhand erschaffen wurden?

      Der bessere Mensch
      4,1
    • Es wird Tote geben

      Kriminalroman

      Dreharbeiten in Major Schäfers neuem Revier … und plötzlich sind die Leichen echt. Kann Major Schäfer endlich seinen Frieden finden? Nach seiner Versetzung aufs Land genießt er zunächst die Ruhe, bis ein deutsches Filmteam in seinem idyllischen Revier eine Krimiserie drehen möchte. Kurz darauf stirbt eine Schülerin unter mysteriösen Umständen, und Schäfer wird in einen komplexen Fall verwickelt, bei dem ihm ein fantasievoller Drehbuchautor zur Seite steht. In diesem spannenden und satirischen Roman spielt Georg Haderer mit Fakten und Fiktion. Kuriose Provinzdelikte, eiskalte Verbrecher und zahlreiche Verdächtige kreuzen sich zwischen Wald und Wirtshaus und steuern auf einen filmreifen Showdown zu. Major Schäfer, ein Kultstatus genießender Ermittler, kämpft mit Ängsten und depressiven Verstimmungen, bleibt jedoch mit einer Portion Ironie dem Leben zugewandt. Ursprünglich aus Tirol, vereint er erdigen Humor mit Wiener Schmäh. Die Schäfer-Krimis sind bekannt für ihren Wortwitz und die Fähigkeit, Leser zum Lachen zu bringen. Der sechste Fall verspricht Spannung und einen einzigartigen Humor, der Schäfer zu einem Liebling unter Krimi-Fans macht. Haderer bestätigt mit diesem Werk seinen Ruf als einer der sprachwitzigsten Krimischreiber Österreichs.

      Es wird Tote geben
      4,1
    • In der Wiener Gerichtsmedizin liegen zwei ertrunkene Frauen und die mumifizierte Leiche eines Drogensüchtigen. Der Polizeipräsident, auf Sparkurs, ordnet an, die Fälle als Unfälle zu den Akten zu legen. Doch da hat er nicht mit Schäfer gerechnet. Der beginnt eigenmächtig zu recherchieren und stellt Zusammenhänge zwischen den Fällen fest. Sie lassen auf einen Serientäter schließen, der sich seine Opfer nach dem Muster eines Kartenspiels aussucht. Mit dieser kühnen Theorie bringt er nicht nur seinen Vorgesetzten gegen sich auf, er stößt auch bei seinen Kollegen auf völliges Unverständnis. Doch Schäfer bleibt stur ...

      Ohnmachtspiele
      4,0
    • Schäfers erster Fall Der Kriminalbeamte Johannes Schäfer wird aus Wien in seine ehemalige Heimatstadt Kitzbühel abkommandiert, um einen brutalen Mord aufzuklären. Der Kitzbüheler Unternehmer Steiner wurde bewusstlos geschlagen und anschließend an ein Gipfelkreuz genagelt. Noch während Schäfer sich in seiner ungeliebten früheren Heimat einrichtet, geschieht ein zweiter grausamer Mord: Baulöwe Krassnitzer wurde bei lebendigem Leib einbetoniert, und er ist nicht das letzte Opfer. Schäfer muss bei seiner Spurensuche tief in die Vergangenheit eintauchen, auch in seine eigene, die nicht immer ruhmreich war ...

      Schäfers Qualen
      4,0
    • Ein Apfeljahr und andere Versprechen

      Erzählungen

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Welcher Spieler hat uns in der Hand? Vom Mysteriösen im Alltäglichen, von der Unterwelt ins Klassenzimmer, von Tod bis Leben, davor und dazwischen. Eine verweigerte Sehnsucht? Ein unbemerkter Fehltritt? Ein blinder Fleck in der vermeintlichen Klarheit? Die Figuren in Georg Haderers Erzählungen sind Ringende, Suchende und Fragende, geprägt von einem unbekannten Element. Der Lehrer vermittelt seine Liebe zur Physik als Nächstenliebe; der Gärtner begegnet der Absurdität der Existenz mit dem Griff in die Erde; die Tramperin sucht Halt in der Bewegung; der junge Mann entflieht ferngesteuert seinem Zuhause, als wäre er ein Nachkomme von Schuberts gequältem Winterwanderer. Ein literarisches Kaleidoskop, das mit jedem Drehen neue Perspektiven auf das Mysterium des Menschseins eröffnet. Die Erzählungen sind eigenständig in Inhalt und Stil, verneigen sich jedoch gleichzeitig vor den großen Vorbildern, um den Blick zu weiten und die unbekannten Größen des menschlichen Lebens zu ergründen. Haderers Erzählungen sind virtuos und gewitzt, manchmal poetisch, manchmal knochentrocken, fantasievoll und stets pointiert, geprägt von einem feinen Gespür für die Protagonist*innen.

      Ein Apfeljahr und andere Versprechen