Bis an die Grenzen – in der Wissenschaft und in der Liebe Neuguinea, Anfang der dreißiger Jahre: Die amerikanische Ethnologin Nell Stone, bereits in ihrer Jugend berühmt, ist körperlich am Ende, als sie mit ihrem Mann Fen nach langer Feldforschung zu einer Kolonialstation zurückkehrt. Dort begegnen sie Andrew Bankson aus England, auch er Ethnologe, der ihnen eine Zusammenarbeit vorschlägt. Erschöpft von vergeblichen Versuchen, die Stämme am Sepik-Fluss zu erforschen, gelangt das Trio zu den Tam, einem von Frauen dominierten Stamm. Schon bald entwickelt sich zwischen Nell und Andrew mehr als nur eine enge Arbeitsbeziehung. Und je tiefer die Wissenschaftler die ungewöhnlichen Rituale der Tam erforschen, desto deutlicher treten individuelle Wünsche und Interessen hervor. Die Spannungen, denen sie bald ausgesetzt sind, enden dramatisch ...
Mariagrazia Gini Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Schon als Kind kam Patrick in die Obhut seiner exzentrischen, lebenslustigen New Yorker Tante Mame. Nun hat er die Schule abgeschlossen und begibt sich mit ihr auf eine verrückte Reise um die Welt: vom sündigen Folies-Bergère über eine chaotische Gartenparty der englischen Queen bis ins Herz von Mütterchen Russland. Unterwegs müssen die beiden mit öligen Gigolos, falschen Adeligen oder schmollenden Weltverbesserern fertig werden und geraten durch das unberechenbare Wirken der quirligen Mame immer wieder in die haarsträubendsten Situationen.
Schweinkram
Zwei unziemliche Geschichten
»No sex please, we ’re British!« Wem diese Reaktion auf kontinentale Frivolitäten nie glaubhaft erschien, der findet bei Alan Bennett seine Bestätigung: In zwei neuen Geschichten berichtet er, wie verlässliche Untertanen der Königin auf unerwarteten Gebieten zu Entdeckern werden und sich Gelüsten hingeben, die wohl schon längst unter der Oberfläche brodelten. Bereits in früheren Erzählungen deutete sich an, dass Bennett über das Leben seiner Landsleute bestens Bescheid weiß. Hier aber widmet er sich mit Hingabe ihren dunklen Seiten und belegt anschaulich, dass britische Skurrilität und lustvolle Ausschweifungen – überraschende Wendung inklusive – einander nicht ausschließen.