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Frieda Kleinjan-van Braam

    Die Kunst des Verlierens
    Bolivianisches Tagebuch
    • Die Kunst des Verlierens

      Roman

      • 523 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Wie aus Helden Verlierer und aus Verlierern Menschen werden Manchmal reicht ein winziger Schritt, um Menschen aus ihrem Orbit zu katapultieren. David Trueba zeigt in seinem Roman auf unterhaltsame Weise, wie aus kleinen Fehlern riesige Probleme entstehen. Sylvia wird an ihrem sechzehnten Geburtstag von einem Porsche angefahren und muss ins Krankenhaus – den Wagen fuhr Ariel, der hoffnungsvolle argentinische Fußballspieler, dessen Heimweh in Madrid keinen interessiert: Die Ablösesumme war hoch, da muss er vor allem funktionieren. Ein anderer Unfall am gleichen Tag besiegelt das Schicksal von Sylvias Opa, dem alternden Klavierlehrer Leandro: Seine 71-jährige Ehefrau Aurora bricht sich im Badezimmer die Hüfte und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Nun ist nach 47 Ehejahren nichts mehr, wie es war. Noch ein Ereignis wirbelt die Familie durcheinander: In einem Anfall von Rachedurst bringt Sylvias Vater Lorenzo seinen Partner Paco um und versinkt fortan in tiefe Depression. Dieser große Madrid-Roman, der wochenlang die spanischen Bestsellerlisten dominierte und mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet wurde, geht ab wie eine Weltraumrakete, deren Brennstufen der Handlung nacheinander und wohldosiert frischen Schub verleihen. Er zeigt anhand seiner vier Protagonisten, wie man kunstvoll scheitert und trotzdem wieder aufsteht.

      Die Kunst des Verlierens2010
      3,7
    • Das legendäre Bolivianische Tagebuch von Che Guevara, entdeckt nach seiner Ermordung 1967, wurde ein Weltbestseller. Die erweiterte Neuausgabe enthält ein Vorwort von Ches Sohn Camilo sowie viele unveröffentlichte Fotos. Im November 1966 begann Guevara, sein Tagebuch zu führen, das das letzte Jahr seines Lebens beschreibt. Zusammen mit einer kleinen Gruppe von Kämpfern, darunter die aus der DDR stammende Tamara Bunke, versuchte er, die Revolution nach Bolivien zu bringen. Am 9. Oktober 1967 wurde er von einem Offizier der bolivianischen Armee erschossen. Guevara reflektierte über sein Alter und seine Zukunft als Guerillero: „Ich bin 39 geworden… im Augenblick bin ich es ›ganz‹.“ Während seiner Zeit als Guerillero hielt er täglich seine Beobachtungen in einem persönlichen Tagebuch fest. Auf langen Märschen durch schwieriges Gelände, in feuchten Wäldern, nahm er sich die Zeit, seine Gedanken und Erlebnisse niederzuschreiben. Diese Gewohnheit ermöglicht es uns, wertvolle Einblicke in die letzten heroischen Monate seines Lebens in Bolivien zu gewinnen. Auch sein Kubanisches Tagebuch ist nun in einer erweiterten Neuausgabe erhältlich. Beide Tagebücher wurden von Steven Soderbergh verfilmt.

      Bolivianisches Tagebuch2008
      3,8