Fred Herzog wurde vor allem durch seinen ungewöhnlichen Einsatz von Farbe in den 1950er- und 1960er-Jahren bekannt, einer Zeit, in der Kunstfotografie fast ausschließlich mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen in Verbindung gebracht wurde. Mehr als 50 Jahre lang arbeitete der kanadische Fotograf nahezu ausschließlich mit Kodachrome-Diafilmen, und erst im vergangenen Jahrzehnt ermöglichte es ihm der technologische Fortschritt, archivalische Pigmentdrucke herzustellen, die den außergewöhnlichen Farben und der Intensität der Kodachrome-Dias entsprechen. In dieser Hinsicht können seine Fotografien als Prototyp für die New-Color-Fotografen der 1970er-Jahre gelten. Diese Monografie vereint mehr als 230 Aufnahmen, von denen ein Großteil nie zuvor reproduziert wurde, und enthält zudem Beiträge gefeierter Autoren wie David Campany und Hans-Michael Koetzle. Fred Herzog ist die bislang umfassendste Publikation zum Werk dieses bedeutenden Fotografen.
Hans-Michael Koetzle Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Münchner Kreise
- 275 Seiten
- 10 Lesestunden
Um 1900 und noch bis in die 1930er Jahre zählte Theodor Hilsdorf (1835-1944) zu den bedeutendsten Porträtfotografen Münchens mit prominenten Kunden aus Adel, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Vor seiner Kamera standen Franz von Stuck, Ferdinand Sauerbruch und Richard Riemerschmid, aber auch internationale bekannte Größen wie Thomas Mann, Max Reger oder Richard Strauss. Hilsdorf selbst geriet in Vergessenheit, nachdem sein Atelier 1945 von Bomben vernichtet worden war. Das Buch rekonstruiert anhand wieder entdeckter Porträtbestände die Geschichte eines der ältesten Münchner Fotoateliers, Setzt sich kritisch mit Ästhetik und Ideologie der Porträtkultur um 1900 auseinander und präsentiert anhand ausgewählter Bildnisse das „Who is who“ einer untergegangenen großbürgerlichen Welt. Mit Porträts von Stefan George (Dichter), Thomas Theodor Heine (Zeichner und Mitbegründer des „Simplicissimus“), Ludwig III. von Bayern (letzter bayerischer König), Thomas Mann (Schriftsteller), Oskar von Miller (Initiator des Deutschen Museums ), Richard Riemerschmid (Architekt), Alexander Roda Roda (Schriftsteller), Richard Strauss (Komponist), Ferdinand von Zeppelin (Ingenieur) u. a.
" En tant que photographe, j'ai men une double vie : l'une en noir et blanc, l'autre en couleurs. " Ren Burri. Ren Burri : Impossibles Rminiscences rassemble pour la premire fois une slection significative d'oeuvres en couleurs du photographe. Ces images, choisies par Burri lui-mme, sont nes de projets personnels raliss paralllement son travail de photojournaliste depuis le dbut de sa carrire. Les photographies sont accompagnes de souvenirs personnels qui composent un portrait intime et passionnant du photographe au travail. Ces rminiscences retracent sa qute d'images inattendues et ambigus, d'univers visuels insouponns, de rencontres fortuites. Elles rvlent la fascination de Burri pour le monde qui l'entoure, sa gomtrie, ses couleurs, sa lumire et, par-dessus tout, ses habitants et leur vie quotidienne.